
Das US-Militär hat zwei neue Verträge mit BAE Systems unterzeichnet, um die Modernisierung und Produktion der Infanteriekampffahrzeuge Bradley M2A4 und M7A4 auszuweiten.
Mit den neuen Vereinbarungen hat sich der Gesamtwert der mit dem Bradley-Programm verbundenen Verträge auf 668,4 Millionen US-Dollar erhöht, was die Bemühungen konsolidiert, die Kampffähigkeit der Armeebrigaden bis zur Einführung des zukünftigen XM30-Fahrzeugs aufrechtzuerhalten.

Vertragsdetails
- 22. September 2025 – Unterzeichnung eines Vertrags im Wert von 12,2 Millionen US-Dollar.
- 24. September 2025 – Unterzeichnung eines zusätzlichen Vertrags im Wert von 10,2 Millionen US-Dollar.
Die Arbeiten sollen jeweils bis zum 11. November 2027 und 30. November 2027 abgeschlossen sein. Die Festlegung der Ausführungsorte und Finanzierungsquellen erfolgt innerhalb des Vertragssystems, was eine größere Flexibilität bei der Ressourcennutzung ermöglicht.

Strategische Bedeutung
Die Modernisierung der Bradleys besteht darin, ältere Fahrzeuge mit neuen Standards auszustatten und sie auf die fortschrittlicheren Versionen M2A4 und M7A4 aufzurüsten, die bessere Schutz-, Mobilitäts- und technologische Integrationsmerkmale bieten. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Brigaden bis zur Einführung der nächsten Generation gepanzerter Fahrzeuge ein hohes Einsatzbereitschaftsniveau aufrechterhalten.
Die Vertragsunterzeichnung unterstreicht die Bedeutung des Bradley als Rückgrat der mechanisierten Infanterie der USA, auch nach vier Jahrzehnten im Dienst.
Die Zukunft: Das XM30-Fahrzeug

Das XM30, das entwickelt wird, um den Bradley zu ersetzen, stellt einen Paradigmenwechsel in der Panzerfahrzeugindustrie dar. Das Programm verwendet ein vollständig digitales Designkonzept, modulare Architektur und Kompatibilität mit dem MOSA-Standard (Modular Open Systems Architecture), was kontinuierliche Software- und Hardware-Updates ermöglicht.
Dem Zeitplan zufolge soll der erste Prototyp des XM30 2026 für Tests geliefert werden, mit der geplanten Inbetriebnahme Anfang der 2030er Jahre.
Die Nutzung eines digitalen Workflows – von der Konstruktionsphase bis zur Wartung – ermöglicht es, das Fahrzeug während seines Lebenszyklus kontinuierlich zu modernisieren und so technologische und operationelle Überlegenheit auf dem Schlachtfeld sicherzustellen.
Quelle: US Department of War | BAE Systems. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
