
Das United States Marine Corps hat einen Vertrag über 4,9 Millionen US-Dollar mit Global Military Products unterzeichnet, um das mobile Mörsersystem Scorpion Light zu beschaffen, das Scharfschuss-Tests unterzogen wird.
Die Initiative ist Teil der Modernisierung der Fähigkeiten zur indirekten Feuerunterstützung der Truppe und legt den Schwerpunkt auf größere Mobilität und schnelle Einsatzbereitschaft in expeditionären Szenarien.
Das System ist auf dem Fahrzeug Polaris MRZR Alpha 6×6 montiert und wurde nach dem „Shoot-and-Scoot“-Prinzip entwickelt. Dadurch kann die Besatzung Stellung beziehen, bis zu acht Geschosse abfeuern und innerhalb von weniger als zwei Minuten den Standort wechseln. Ziel ist es, die Verwundbarkeit gegenüber Gegenbatterieangriffen zu verringern, insbesondere in Umgebungen, in denen Sensoren und Drohnen die Feuerquelle schnell identifizieren.
Der Scorpion Light verfügt zudem über ein fortschrittliches digitales Feuerleitsystem, das die Zielerfassung und -anpassung mit minimalem Eingreifen der Besatzung beschleunigt. Darüber hinaus kann das Fahrzeug bis zu 48 Munitionsladungen transportieren und eine Gesamtlast von etwa 1,6 Tonnen tragen, wobei eine hohe logistische Kompatibilität mit Plattformen gewährleistet bleibt, die bereits von den Marines und Spezialeinheiten genutzt werden.
Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit des internen Transports an Bord der V-22 Osprey, was die schnelle Verlegung in abgelegene Gebiete oder Regionen mit begrenzter Infrastruktur erweitert. Die Investition in leichte, mobile und transportierbare Systeme spiegelt die Strategie des Marine Corps wider, in kleinen, verteilten Einheiten zu operieren – insbesondere in Küstenregionen und umstrittenen Inselketten.
Quelle: Defence Blog | Foto: LinkedIn – Global Military Products | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
