US-Bomber vermeiden auf dem Weg in den Iran den europäischen Luftraum

US-Bomber vermeiden europäischen Luftraum auf dem Weg in den Iran
US-Bomber vermeiden europäischen Luftraum auf dem Weg in den Iran (Foto: Public domain)

Flugverfolgungsdaten deuten darauf hin, dass Missionen von Bombern der US-Luftwaffe, die aus dem Vereinigten Königreich starten, den kontinentaleuropäischen Luftraum meiden, während sie in Richtung Iran fliegen.

Laut Defence Blog zeigen Karten, die aus öffentlich zugänglichen Tracking-Daten abgeleitet wurden, Flugzeuge, die aus dem Vereinigten Königreich starten, zunächst nach Westen über den Atlantik fliegen, bevor sie nach Süden abdrehen und über das Mittelmeer sowie Nordafrika in Richtung weiter östlich gelegener Einsatzgebiete weiterfliegen.

Auf einer am Dienstag (18) über FlightRadar24 aufgenommenen Darstellung ist der Rückflug eines amerikanischen B-1B-Bombers zu sehen, der den Überflug über den europäischen Kontinent vermeidet.

Die Verfolgung dieser Flugzeuge bleibt eingeschränkt, da die B-1B nicht routinemäßig ADS-B-Signale sendet, was bedeutet, dass ihre Position nicht direkt auf die gleiche Weise wie bei zivilen Flugzeugen übertragen wird.

US-Bomber vermeiden europäischen Luftraum auf dem Weg in den Iran
(Foto: FlightRadar24)

Stattdessen wird die Verfolgung typischerweise durch Multilateration abgeleitet, bei der bodengestützte Empfänger zur Positionsschätzung verwendet werden, was zu unvollständigen oder unterbrochenen Flugspuren führen kann.

Daher liefern Open-Source-Trackingdaten zwar ein konsistentes Muster einer südlichen Routenführung, bieten jedoch nur ein unvollständiges Bild und spiegeln nicht alle Details der operativen Planung wider.

Basierend auf den verfügbaren Informationen wird angenommen, dass das Vereinigte Königreich den Vereinigten Staaten die Nutzung britischer Stützpunkte nur für klar definierte defensive Zwecke gestattet hat, insbesondere zur Bekämpfung iranischer Raketenstellungen und Abschussanlagen im Zusammenhang mit laufenden Angriffen in der Region, anstatt eine umfassendere offensive Kampagne gegen den Iran zu unterstützen, so Defence Blog.

Foto: Public domain / FlightRadar24. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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