
Die US-Armee testete am 29. Januar 2026 während einer Demonstration auf Fort Hood in Texas radarbasierte, kinetische und elektronische Drohnenabwehrsysteme gegen Flüge unbemannter Luftfahrzeuge.
Die Tests wurden von Soldaten des 6. Bataillons, 56. Flugabwehrartillerieregiments der 1. Kavalleriedivision Artillerie vor hochrangigen Führungskräften des III. Panzerkorps und der 1. Kavalleriedivision durchgeführt, berichtet Defence Blog.
Die Veranstaltung brachte Luftverteidigungsteams mit zivilem Personal zusammen und konzentrierte sich auf die Erkennung und Bekämpfung realer Flüge unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs) unter Nutzung des vollständigen Drohnenabwehrfähigkeitsportfolios des Bataillons.
Während der Demonstration betrieben Soldaten der 6-56 ADA Mobile-Low, Slow-Luftfahrzeuge, kleine unbemannte Luftfahrzeuge, das Integrated Defeat System beziehungsweise M-LIDS, das Radar AN/MPQ-64 Sentinel, kinetische Coyote-Abfangsysteme, Direktfeuerwaffen sowie elektronische Kampfführungssysteme, darunter den elektronischen Störsender LOTUS, gegen verschiedene Drohnenprofile.
Nach Angaben der US-Armee ermöglichte das Training den Teams, mit der genannten Ausrüstung reale UAVs zu bekämpfen. Ziel war es, zu beobachten, wie die Systeme Drohnenbedrohungen unter realistischen Bedingungen erkennen, klassifizieren und darauf reagieren.
„Drohnen stehen im Zentrum der heutigen Gefechte“, sagte Oberleutnant Martin Ocampo, Zugführer der Delta Battery, 6. Bataillon, 56. Flugabwehrartillerieregiment.
„Das Verlegen unserer kinetischen und elektronischen Kriegssysteme hierher ermöglicht es unseren Teams, die Leistungsfähigkeit des Radars gegenüber realen UAV-Profilen zu beobachten und die Geschwindigkeit zu verbessern, mit der sie diese klassifizieren und bekämpfen. Diese Art von Ausbildung hilft uns, das Tempo für die Drohnenbekämpfung in der gesamten Armee vorzugeben.“
Ocampo zufolge erhöhte die Zusammenarbeit mit zivilen Partnern die Zahl der Trainingswiederholungen und den operativen Realismus. „Jede Live-Übung hilft unseren Soldaten, schneller und wirkungsvoller zu werden. Das stellt sicher, dass wir jede Manöverkräfte schützen können, der wir zugeordnet sind.“
Foto: Russell Shirley-Jones. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
