
Die US-Armee hat dem Unternehmen AeroVironment einen Auftrag im Wert von 117,3 Millionen US-Dollar für die Lieferung von 82 unbemannten Luftfahrtsystemen des Typs P550 erteilt. Diese sollen die Fähigkeiten von Kampfeinheiten auf Bataillonsebene in den Bereichen Aufklärung, Überwachung und Zielerfassung erweitern.
Der Vertrag wurde am 3. Juni unterzeichnet und wird vom Army Contracting Command mit Sitz im Redstone Arsenal im Bundesstaat Alabama verwaltet. Die Auslieferung der Systeme soll bis zum 23. Juli 2026 abgeschlossen sein und unterstreicht die Priorität der Armee, neue autonome Fähigkeiten schnell auf das Gefechtsfeld zu bringen.

Die P550 ist eine elektrisch angetriebene Drohne mit senkrechtem Start und Landung (eVTOL), die ohne Start- und Landebahn oder spezielle Startvorrichtungen betrieben werden kann. Das Luftfahrzeug kann mehr als fünf Stunden in der Luft bleiben und bis zu 6,8 Kilogramm Sensoren und Missionsausrüstung transportieren, wodurch langandauernde Aufklärungs- und Überwachungsmissionen möglich werden.

Laut AeroVironment nutzt das System Funktionen der künstlichen Intelligenz zur Unterstützung bei der Identifizierung und Klassifizierung von Zielen. Darüber hinaus verfügt es über eine offene Architektur, die die Integration von Sensoren, Datenverbindungen und Software von Drittanbietern ermöglicht. Diese Flexibilität erleichtert zukünftige Modernisierungen, ohne dass umfangreiche Änderungen an der Plattform erforderlich sind.
Der Vertrag ist Teil des Programms Long Range Reconnaissance (LRR), das geschaffen wurde, um Bataillonskommandeuren eigene Fähigkeiten zur Überwachung und Informationsgewinnung bereitzustellen und damit die Abhängigkeit von Systemen höherer Führungsebenen zu verringern. Die Initiative ist Teil der umfassenderen Modernisierung der US-Landstreitkräfte und des wachsenden Engagements des Pentagons im Bereich unbemannter Systeme.
Fotos: AeroVironment. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
