
Das VDNH (Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft) in Kiew hat ein exklusives Video veröffentlicht, das das Innere des ikonischen Präsidentenflugzeugs Tu-134 „Ukraine“ zeigt, das nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Dies ist eine seltene Gelegenheit, das Cockpit und den Rumpf eines Flugzeugs aus nächster Nähe zu besichtigen, das einst ein Symbol der nationalen Luftfahrt war.
+ Klicken Sie hier, um das Video anzusehen

Über die Tu-134 „Ukraine“
Die Tupolew Tu-134 ist ein zweistrahliges Flugzeug, das in der Sowjetunion entwickelt wurde und zwischen 1966 und 1989 weit verbreitet für Kurz- und Mittelstreckenflüge eingesetzt wurde.
Die Version Tu-134A-3, wie sie im VDNH ausgestellt ist, weist Verbesserungen wie leistungsstärkere Turbofan-Triebwerke und modernisierte Systeme auf und wurde für den VIP-Einsatz angepasst, wobei sie in Präsidial- und Regierungsmissionen diente.
+ Tragödie in den USA: Junge Ukrainerin, die vor dem Krieg floh, in Amerika ermordet
Details zur Führung
Ort: VDNH, Kiew
Daten und Uhrzeiten: Freitag von 12 bis 20 Uhr; Samstag und Sonntag von 10 bis 20 Uhr
Bemerkenswerte Unfälle der Tu-134
Doch neben ihrer historischen Faszination trägt die Tu-134 auch eine Vergangenheit voller dramatischer Ereignisse. Im Verlauf ihres Einsatzes – sowohl zivil als auch VIP – war das sowjetische Flugzeug in Dutzende Unfälle verwickelt, viele davon schwer oder tödlich.
- Die Tupolew Tu-134 war in 76 Totalschäden verwickelt, wobei 1.387 Todesopfer zu beklagen waren.
- Am 11. August 1979 kollidierten zwei Tu-134-Flugzeuge in der Luft über der damaligen Ukrainischen SSR, in Dniprodserzhynsk — 178 Menschen kamen ums Leben.
- Ein weiterer erschütternder Fall ereignete sich 1975 mit Interflug Flug 1107, der beim Landeanflug auf den Flughafen Leipzig abstürzte und 27 Passagiere und Besatzungsmitglieder das Leben kostete.
- Am 2. Juli 1986 erlitt Aeroflot Flug 2306 einen Brand im Flug und stürzte bei einer Notlandung ab, wobei 54 Menschen starben.
- Zuletzt stürzte am 20. Juni 2011 RusAir Flug 9605, betrieben als RusLine Flug 243, in der Region Petrosawodsk in Russland bei dichtem Nebel ab — 47 der 52 Menschen an Bord kamen ums Leben.
Quelle und Bilder: Instagram VDNH | @aviamuseum | @kai_university. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
