
Ungarische JAS 39 Gripen-Kampfjets, die für die NATO-Luftüberwachungsmission in Litauen stationiert sind, haben am 25. September eine Formation russischer Militärflugzeuge abgefangen, die sich dem alliierten Luftraum über der Ostsee näherte, teilte das Bündnis in einer Erklärung mit.
Nach Angaben der NATO identifizierten die Radare eine Gruppe von fünf russischen Flugzeugen, die ohne Einhaltung internationaler Flugsicherheitsprotokolle unterwegs waren. Die Formation bestand aus einer Su-30, einer Su-35 und drei MiG-31-Kampfjets.
Das Fehlen von Flugplänen, ausgeschaltete Transponder und fehlende Kommunikation mit der zivilen Flugsicherung führten zu einer schnellen Alarmierung der alliierten Luftverteidigung.

Abfang und Begleitung
Die Gripen starteten vom Luftwaffenstützpunkt Šiauliai in Litauen und führten westlich der lettischen Küste eine visuelle Identifizierung der Flugzeuge durch. Nach der Begleitung verließen die russischen Flugzeuge das Gebiet, und die alliierten Jets kehrten sicher zur Basis zurück.
Luftüberwachungsoperation
Das Abfangen ist Teil der laufenden NATO-Luftüberwachungsmission, einer Friedensoperation, die den Schutz des Luftraums der Mitgliedsstaaten gewährleistet. Die Operation läuft rund um die Uhr und soll eine sofortige Reaktion auf jede als unbefugt oder potenziell gefährlich eingestufte Luftaktivität sicherstellen.
Laut NATO sind solche Missionen routinemäßig, aber entscheidend für die Aufrechterhaltung der Flugsicherheit und der territorialen Integrität des Bündnisses – insbesondere im Baltikum, wo es in den letzten Monaten häufig zu Begegnungen zwischen russischen und NATO-Flugzeugen gekommen ist.
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Quelle und Bilder: X @NATO_AIRCOM. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
