
Ein CB90 Kampfboot der schwedischen Marine kollidierte während einer Übung mit einem Felsen im Archipel von Göteborg, wobei vier Personen verletzt wurden, zwei davon schwer.
Der Unfall ereignete sich in der Nähe der Insel Rör, während Rekruten an praktischen Übungen teilnahmen, um das schnelle Militärboot zu steuern.
Die Untersuchung durch die Schwedische Kommission für Luft- und Verkehrsunfalluntersuchungen ergab eine Reihe schwerwiegender Sicherheitsmängel. Kein Crewmitglied trug einen Sicherheitsgurt und es gab keine Schutzhelme an Bord während der Übung. Außerdem war die durchgeführte Übung für das Ausbildungsniveau der beteiligten Truppe als zu komplex angesehen worden.
Der abschließende Bericht stellte auch fest, dass die Navigation unter schlechten Sichtbedingungen erfolgte, mit unzureichendem Wissen über das Navigationssystem und insbesondere mit einer Geschwindigkeit, die für die Situation zu hoch war. Die schwedischen Streitkräfte gaben zu, dass die Crew zu schnell fuhr, verteidigten jedoch die Wichtigkeit, auch unter schwierigen Bedingungen hohe Geschwindigkeiten zu üben.
Ein weiterer kritisierter Punkt war die Befehlskette während des Vorfalls, die die Koordination der Rettungsaktion erschwerte und die Versorgung der Verletzten verzögerte. Die Kommission hob auch Probleme mit der verfügbaren Ausrüstung hervor, wie beispielsweise zu schwere Helme für den Einsatz an Bord und Gurte, die nicht in der Lage waren, die Aufprallkraft zu absorbieren.
Das CB90-Modell wurde kürzlich von Schweden und Norwegen an die ukrainische Marine übergeben.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @MilitaryNewsEN | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
🇸🇪 Sweden: Military CB90 speedboat crashed – serious safety deficiencies revealed A Swedish Army CB90 combat boat crashed into a rock during an exercise in the archipelago near the island of Rörö. #Sweden pic.twitter.com/ZGxk6zmYcb
— 🔰 Military-News (@MilitaryNewsEN) February 6, 2026
