
Die ukrainischen Truppen setzen eine innovative Künstliche Intelligenz ein, um Drohnenschwärme bei Angriffen auf russische Stellungen zu koordinieren.
Laut The Wall Street Journal sind die Geräte in der Lage, autonom zu arbeiten und den Zeitpunkt des Angriffs ohne direkte menschliche Intervention auszuwählen. Diese Taktik wird bereits seit mindestens einem Jahr eingesetzt und etabliert die Ukraine als Pionierin im militärischen Einsatz dieser Technologie.
Das System, das von der Firma Swarmer entwickelt wurde, ermöglicht es, mehrere Drohnen in gemeinsamen Missionen zu koordinieren. Zunächst für den Einsatz von Minen verwendet, wird die Software jetzt auch für Angriffe auf russische Soldaten, Fahrzeuge und Infrastruktur eingesetzt. Tests haben bereits eine hohe Effizienz bei Gruppen von bis zu 25 Drohnen gezeigt, und neue Versuche sollen bis zu 100 Drohnen gleichzeitig einsetzen.
Laut ukrainischen Militärquellen wurde die Technologie bereits in mehr als hundert Einsätzen verwendet, meist mit einer Aufklärungsdrohne und zwei Angriffs-Drohnen, die mit kleinen Bomben ausgestattet sind. Während der Betreiber das Einsatzgebiet festlegt, entscheiden die Drohnen selbstständig über die Route, den Zeitpunkt und die Reihenfolge der Angriffe, was ethische Diskussionen über die Rolle der Künstlichen Intelligenz bei lebenswichtigen Entscheidungen auf dem Schlachtfeld aufwirft.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @front_ukrainian | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von unserem Redaktionsteam überprüft.
⚡️🇺🇦Die Ukrainer testen ihren Drohnenschwarm, so der ukrainische Minister für strategische Industrie, Herman Smetanin. pic.twitter.com/Il3Vj05Cyz
— 🪖MilitaryNewsUA🇺🇦 (@front_ukrainian) 30. Oktober 2024
Die Ukraine ist in eine neue Ära der Kriegsführung eingetreten: KI-gesteuerte Drohnenschwärme der ukrainischen Streitkräfte werden jetzt auf dem Schlachtfeld eingesetzt – das erste seiner Art in der Kriegsführungsgeschichte, berichtet die WSJ.
Was bekannt ist:
— Diese Technologie wird von der Firma Swarmer genutzt;
— Die… pic.twitter.com/eIWqMo4kyN— Jürgen Nauditt 🇩🇪🇺🇦 (@jurgen_nauditt) 2. September 2025
