
Ukrainische Drohnen wurden dabei beobachtet, wie sie Raketen gegen mobile russische Luftabwehreinheiten auf der Krim abfeuerten – ein weiteres Beispiel für die rasante Entwicklung unbemannter Kampftechnologien im Ukraine-Krieg.
Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi zeigen auf Telegram-Kanälen veröffentlichte Videos FP 1/2-Drohnen, die mit Modulen ausgestattet wurden, die bis zu vier Luft-Luft-Raketen gegen russische Bodenziele abfeuern können.
Die Aufnahmen sollen während Angriffen auf mobile russische Luftabwehrgruppen entstanden sein, die auf der Krim operierten – einem vorübergehend besetzten ukrainischen Gebiet.
Berichten russischer Militärquellen zufolge werden die bei dem Angriff eingesetzten Drohnen vom ukrainischen Unternehmen Fire Point hergestellt. Das System soll Ziele treffen können, ohne dass die unbemannte Flugplattform einen direkten Selbstmordaufprall durchführen muss.
Analysten weisen darauf hin, dass diese Art der Anpassung die Fähigkeiten ukrainischer Drohnen erheblich erweitert, flexiblere Angriffe ermöglicht und die Abwehr durch russische Luftverteidigungssysteme erschwert.
Das Konzept ist nicht völlig neu. Ähnliche Systeme wurden bereits in anderen Ländern beobachtet, darunter serbische Projekte mit ungelenkten Raketen, die an Drohnen montiert werden. Dennoch stellt der großflächige operative Einsatz im Ukraine-Konflikt eine bedeutende Weiterentwicklung moderner Luftkriegstaktiken dar.
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Quelle: Militarnyi. Foto: Fire Point. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
