
Georgische Rettungsteams finden Wrackteile; Untersuchung zur Unfallursache bereits eingeleitet
Ein militärisches Transportflugzeug vom Typ C-130 der türkischen Luftwaffe ist am Dienstag (11.) an der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan abgestürzt, wie das türkische Verteidigungsministerium (MSB) in einer offiziellen Erklärung mitteilte. Die Maschine war aus der Stadt Gandscha in Aserbaidschan in Richtung Türkei gestartet.
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Laut dem MSB werden Such- und Rettungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit den Behörden Georgiens und Aserbaidschans durchgeführt. Das Ministerium teilte mit, dass der Radarkontakt mit dem Flugzeug wenige Minuten nach dem Eintritt in den georgischen Luftraum verloren ging.
Rettungsteams erreichen das Wrack
In einem Update um 20:13 Uhr (Ortszeit) bestätigte das türkische Verteidigungsministerium, dass georgische Rettungskräfte gegen 17:00 Uhr die Wrackteile des Flugzeugs erreicht hatten. Das Gebiet wurde abgesperrt und gesichert, um die Ankunft des türkischen Unfalluntersuchungsteams vorzubereiten, das sich bereits auf dem Weg befindet.
In der offiziellen Mitteilung hieß es weiter, die Unfallursache werde nach einer detaillierten Analyse der Wrackteile durch das türkische technische Team ermittelt.
Georgische Behörden bestätigen Absturz und leiten Untersuchung ein
Das georgische Innenministerium teilte mit, dass das Flugzeug in der Region Signagi, etwa 5 Kilometer von der Grenze zu Aserbaidschan entfernt, abgestürzt sei und dass eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet wurde.
Die georgische Luftfahrtbehörde berichtete, der Radar habe den Kontakt mit der Maschine wenige Minuten nach ihrem Eintritt in den georgischen Luftraum verloren und dass kein Notsignal vor dem Absturz gesendet worden sei.

Flugroute und Geschichte des Flugzeugs
Die abgestürzte C-130 hatte in den letzten Tagen mehrere Flüge zwischen der Türkei und Aserbaidschan im Rahmen der Feierlichkeiten zum Sieg in Karabach durchgeführt. Türkische F-16-Kampfjets nahmen an offiziellen Zeremonien in Gandscha teil, und der Transport von Personal und Ausrüstung erfolgte regelmäßig über Georgien.
Letzte Flüge des C-130-Flugzeugs:
November: Sivas–Gandscha, Gandscha–Istanbul, Istanbul–Kayseri
November: Kayseri–Gandscha, Gandscha–Kayseri
November: Kayseri–Gandscha (letzter Flug)
Diskussionen über die türkische C-130-Flotte
Nach dem Absturz entbrannte in den sozialen Netzwerken eine Diskussion über das Alter der türkischen C-130-Flotte, die seit rund 50 Jahren im Einsatz ist. Experten zufolge werden die Flugzeuge regelmäßig gewartet und befinden sich in gutem strukturellen Zustand. Dennoch hat die Türkei bereits mit der Beschaffung modernerer Modelle, der C-130J, begonnen, ähnlich denen, die im Vereinigten Königreich im Einsatz sind.
Erklärung von Präsident Erdoğan
Während des Urbanismus-Gipfels äußerte sich Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu dem Unfall:
“Mit tiefer Trauer haben wir erfahren, dass unser Militärflugzeug vom Typ C-130, das aus Aserbaidschan in unser Land unterwegs war, an der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan abgestürzt ist. Unsere Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden fortgesetzt. Möge Allah unseren Märtyrern gnädig sein, und wir hoffen, dass wir diesen Unfall mit möglichst wenigen Verlusten überstehen.”
Reaktionen und Beileidsbekundungen aus Aserbaidschan
Der Präsident Aserbaidschans, Ilham Aliyev, rief Erdoğan an, um sein Beileid auszudrücken:
“Wir sind zutiefst schockiert über die Nachricht, dass Soldaten beim Absturz des türkischen Militärflugzeugs ums Leben gekommen sind. Ich teile Ihren Schmerz in dieser schwierigen Zeit und spreche dem brüderlichen Volk der Türkei mein aufrichtiges Beileid aus.”
Der aserbaidschanische Verteidigungsminister, Zakir Hasanov, sandte ebenfalls eine Nachricht an seinen türkischen Amtskollegen Yaşar Güler, in der er seine Trauer zum Ausdruck brachte und Unterstützung anbot.
Laufende Untersuchung
Die Ursachen des Absturzes sind noch nicht bekannt. Das türkische Untersuchungsteam wird voraussichtlich in den kommenden Stunden mit der Analyse der Wrackteile beginnen, in Zusammenarbeit mit den georgischen und aserbaidschanischen Behörden.
Quelle und Bilder: SavunmaSanayiST.com | Türkisches Verteidigungsministerium | Georgisches Innenministerium. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
