
Die Tschechische Republik hat angekündigt, Polen bei der Stärkung seiner Verteidigung gegen die zunehmenden Bedrohungen durch russische Drohnen, die polnisches Territorium treffen, zu unterstützen.
Die Unterstützung erfolgt durch die Entsendung einer Spezialeinheit mit Hubschraubern, die mit modernisierten Mi-171Š-Maschinen ausgerüstet ist.
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Die Entscheidung wurde nach einem Telefongespräch zwischen der tschechischen Verteidigungsministerin Jana Černochová und dem polnischen Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz getroffen. Černochová informierte außerdem Premierminister Petr Fiala über die Entsendung des Kontingents, das im Rahmen des derzeit gültigen Mandats des tschechischen Parlaments erfolgen wird.
Offizielle Erklärungen

Laut der Verteidigungsministerin stärkt die Maßnahme die Solidarität unter den Verbündeten angesichts der eskalierenden Spannungen in der Region.
„Polen ist unser enger und verlässlicher Verbündeter, daher halte ich unsere Hilfe für selbstverständlich. Es ist wichtig, dass die Unterstützung schnell ankommt, damit wir Russland unsere Einheit zeigen können. Wir sind bereit, die Einheit innerhalb weniger Tage zu entsenden“, erklärte Jana Černochová.
Der Generalstabschef Karel Řehka bestätigte, dass er die logistischen Details der Entsendung bereits mit seinem polnischen Amtskollegen Wiesław Kukula abgestimmt hat.
„Wir sind bereit, unsere Hubschraubereinheit für Spezialoperationen von der 22. Hubschrauberbasis der Luftwaffe in Náměšť nad Oslavou erneut nach Polen zu entsenden. Die Zahl der Soldaten wird je nach Situation angepasst, soll jedoch 150 nicht überschreiten, mit einer geplanten Mission von bis zu drei Monaten“, erklärte er.
Řehka erinnerte zudem daran, dass tschechische Truppen bereits in früheren Missionen in Polen eingesetzt waren, unter anderem zur Unterstützung während der katastrophalen Überschwemmungen, die das Land getroffen hatten.

Unterstützung im Rahmen der NATO
Die Entsendung der Soldaten wird durch das aktuelle Mandat für den Einsatz der Streitkräfte und Mittel des tschechischen Verteidigungsministeriums für 2025 und 2026 ermöglicht, das die Entsendung von bis zu 2.000 Soldaten zur Verstärkung der östlichen NATO-Grenze in Ländern wie Estland, Litauen, Lettland, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien erlaubt.
Derzeit sind tschechische Soldaten bereits in der Slowakei, Litauen und Lettland im Rahmen dieses Mandats stationiert.
Quelle und Bilder: Presseabteilung des Verteidigungsministeriums der Tschechischen Republik | Tschechische Luftwaffe. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
