Trumps Zölle gefährden die Zukunft von Alfa Romeo und Maserati, Stellantis erwägt den Verkauf der Marken (Instagram @alfaromeoofficial)
Stellantis steht vor schwierigen Zeiten, nachdem ein dramatischer Rückgang der Verkäufe und Einnahmen zum plötzlichen Abgang des CEO Carlos Tavares geführt hat.
Die jüngsten Zölle, die unter der Regierung von Donald Trump eingeführt wurden, haben die Situation weiter verschärft, insbesondere für die Marken Alfa Romeo und Maserati, die bereits mit Schwierigkeiten auf dem Markt zu kämpfen hatten. In Reaktion darauf hat Stellantis die Beratungsfirma McKinsey & Company beauftragt, Strategien angesichts des neuen Zollumfelds zu bewerten.
Die Verkäufe dieser beiden Luxusmarken waren 2024 enttäuschend: Alfa Romeo verkaufte in den USA nur 8.865 Fahrzeuge, während Maserati weltweit etwas mehr als 11.000 Einheiten absetzte, von denen weniger als 5.000 auf dem nordamerikanischen Markt verkauft wurden.
Mit den nun geltenden 25 % Zöllen auf Importe, die alle Modelle dieser italienischen Marken betreffen, sind Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit stark gesunken. Daher prüft Stellantis möglicherweise strategische Partnerschaften oder sogar den Verkauf der Marken.
Trotz der Schwierigkeiten entwickelt Alfa Romeo weiterhin neue Versionen des Stelvio und Giulia, die für 2027 erwartet werden. Maserati, das ursprünglich den Übergang zu Elektrofahrzeugen plante, hat das Modell MC20 EV aufgrund der Unsicherheiten auf dem Markt abgesagt. Die Zukunft beider Marken hängt direkt davon ab, ob die US-Zölle beibehalten oder aufgehoben werden, was nicht nur diese Marken, sondern die gesamte globale Automobilindustrie betreffen könnte.
Quelle: Motor1.com | Foto: Instagram @alfaromeoofficial | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
