
Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, zeigte Interesse daran, die amerikanische Präsenz in der Arktis auf zwei Wegen auszubauen: durch den Erwerb von Eisbrechern und durch das Festhalten an der Idee, Grönland zu kaufen.
Während einer Pressekonferenz in den Niederlanden nach einem NATO-Gipfel gab Trump bekannt, dass er mit Finnland über den Kauf von 15 Schiffen verhandelt, die in der Lage sind, Meereis zu durchbrechen, und lobte die finnische Expertise im Bau solcher Schiffe.
Diese Maßnahme ist Teil eines internationalen Wettlaufs um Einfluss in der Arktis, die aufgrund des Schmelzens der Polkappen immer zugänglicher wird. Laut Trump seien die Eisbrecher entscheidend, damit die USA ihre strategischen Interessen in der Region vorantreiben können. Parallel dazu äußert der Ex-Präsident weiterhin den Wunsch, Grönland zu erwerben – eine Idee, die von der dänischen Regierung, die das Gebiet verwaltet, bereits abgelehnt wurde.
Der Vorschlag zum Kauf der Schiffe könnte jedoch kontrovers sein. Trump gab zu, dass er dem Präsidenten Finnlands direkt ein Angebot gemacht habe, ohne den Kongress einzubeziehen, und witzelte über mögliche Reaktionen mit den Worten: „Sie werden versuchen, mich deswegen anzuklagen.“
Demokratische Abgeordnete kritisierten das Vorgehen bereits und warfen dem Ex-Präsidenten vor, die gesetzgebende Gewalt in Bezug auf öffentliche Ausgaben zu übergehen.
Quelle: USA Today | Foto: X @USNavy | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
Trump wants to buy foreign-built ships for the US military (USCG): “I want to buy icebreakers. You know, [Finland is] very good at icebreakers…They make them really good, and they know what they’re doing. And so we’re negotiating with them for about 15 different icebreakers.” https://t.co/8HMoBDmnwq pic.twitter.com/wuCCnWxRmi
— Colin Grabow (@cpgrabow) June 26, 2025
