
US-Präsident Donald Trump erklärte, dass das Land nicht beabsichtigt, sich von dem Luftwaffenstützpunkt zurückzuziehen, der strategisch auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean liegt. Die Erklärung wurde vom Präsidenten selbst im sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlicht.
Laut Trump ist die Anlage von entscheidender Bedeutung für die strategischen Luftfahrtoperationen der USA, mit direkten Auswirkungen auf Einsätze im Nahen Osten und in anderen sensiblen Regionen.
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Er betonte zudem, dass er im Dialog mit dem britischen Premierminister Keir Starmer über die Kontrolle des Stützpunkts stehe, nach dem jüngsten Abkommen, das den Archipel betrifft, zu dem die Insel gehört.
Der US-Präsident erklärte, er verstehe, dass der vom Vereinigten Königreich mit Mauritius geschlossene Pachtvertrag von vielen als „das bestmögliche Ergebnis“ angesehen werde, sprach jedoch eine deutliche Warnung aus:
Ich verstehe, dass das vom Premierminister Starmer unterzeichnete Abkommen nach Ansicht vieler das bestmögliche ist. Sollte der Pachtvertrag jedoch zu irgendeinem Zeitpunkt in der Zukunft scheitern oder sollte jemand die Operationen und Kräfte der Vereinigten Staaten auf unserem Stützpunkt bedrohen oder gefährden, behalte ich mir das Recht vor, die Sicherheit militärisch zu gewährleisten und die amerikanische Präsenz auf Diego Garcia zu verstärken.
Trump kritisierte zudem das, was er als „falsche Aussagen oder umweltpolitischen Unsinn“ bezeichnete, und erklärte, er werde nicht zulassen, dass die US-Präsenz auf einem Stützpunkt von derartiger Bedeutung untergraben oder beeinträchtigt werde. Seiner Ansicht nach ist Diego Garcia für die nationale Sicherheit der USA von zentraler Bedeutung.
Kontext des Abkommens
Die Insel des Diego-Garcia-Atolls ist Teil des Chagos-Archipels, der historisch zum Britischen Territorium im Indischen Ozean gehörte. Im Mai 2025 unterzeichnete das Vereinigte Königreich ein Abkommen zur Übertragung der Kontrolle über den Archipel an Mauritius.
Im Rahmen der Vereinbarung wird London jedoch den Pachtvertrag für den Militärstützpunkt für 99 Jahre aufrechterhalten, wodurch sichergestellt wird, dass die Vereinigten Staaten ihren Luftwaffenstützpunkt weiterhin am Standort betreiben können.

Von Diego Garcia aus haben US-Bomber bereits Kampfeinsätze in Afghanistan und im Irak durchgeführt, was die Rolle der Insel als einen der wichtigsten Punkte zur Machtprojektion der USA außerhalb des kontinentalen Staatsgebiets gefestigt hat.
Frühere Kritik
Bereits im Januar hatte Trump die britische Entscheidung, die Inseln an Mauritius zu übertragen, öffentlich kritisiert. Damals erklärte er, China und Russland hätten diesen Schritt als „einen Akt völliger Schwäche“ interpretiert, was seine Ansicht bekräftigte, dass die amerikanische Präsenz auf Diego Garcia bewahrt und bei Bedarf ausgeweitet werden müsse.

Quelle und Bilder: af.mil | Truth Social. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
