Teledyne FLIR modernisiert die Drohne Rogue 1 Block 2 für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge und elektronische Kriegsführung

Teledyne FLIR modernisiert die Drohne Rogue 1 Block 2 für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge und elektronische Kriegsführung. Foto: Teledyne FLIR
Teledyne FLIR modernisiert die Drohne Rogue 1 Block 2 für den Einsatz gegen gepanzerte Fahrzeuge und elektronische Kriegsführung. Foto: Teledyne FLIR

Teledyne FLIR Defense hat während der SOF Week in den Vereinigten Staaten eine neue Version der Kamikaze-Drohne Rogue 1 vorgestellt.

Das System mit der Bezeichnung Rogue 1 Block 2 verfügt über eine erweiterte Reichweite von mehr als 19 Kilometern und erhält zudem einen neuen panzerbrechenden Gefechtskopf, der geschützte Fahrzeuge effizienter treffen kann.

Nach Angaben des Unternehmens wurde auch die Autonomie des Systems verbessert, mit rund 20% längerer Einsatzdauer sowie neuen Funktionen für Umgebungen mit elektronischer Kriegsführung. Zu den Neuerungen gehören Dualband-Funkgeräte zur Verringerung feindlicher Störungen sowie ein Navigationssystem, das auch ohne GPS-Signal arbeiten kann und thermische sowie optische Kameras zur Orientierung nutzt.

Rogue 1. Foto: Teledyne FLIR
Rogue 1. Foto: Teledyne FLIR

Die Rogue 1 gehört zur Kategorie der Loitering Munitions, also Drohnen, die über einem Gebiet verweilen können, bis der Bediener den idealen Zeitpunkt für einen Angriff bestimmt. Diese Art von Waffe zählt in jüngsten Konflikten zu den am häufigsten eingesetzten Systemen, da sie Präzision, Flexibilität und geringere Kosten im Vergleich zu traditionellen Raketen kombiniert.

Eine weitere Neuerung des Block 2 ist das neue Android-basierte Steuerungssystem, das den Einsatz im Feld vereinfachen und den Bedarf an spezieller Ausbildung verringern soll. Teledyne FLIR erklärt, dass die Änderungen auf Grundlage operativer Erfahrungen des U.S. Marine Corps und der US-Spezialkräfte umgesetzt wurden, die die Rogue 1 bereits in realen Einsätzen verwenden.

Quelle: Defence Blog | Foto: X @flir | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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