Südkorea storniert Bestellung von 36 Apache AH-64 Kampfhubschraubern

Coreia do Sul cancela pedido de 36 helicópteros Apache AH-64
Südkorea storniert Bestellung von 36 Apache AH-64 Kampfhubschraubern (Foto: Boeing)

Eine Bestellung über 36 Apache AH-64 Kampfhubschrauber durch Südkorea wurde nach einer erheblichen Haushaltskürzung storniert.

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Diese Hubschrauber sollten die bereits im Dienst befindlichen 36 AH-64 der Streitkräfte der Republik Korea (ROK) ergänzen. Laut The Korea Times wurde der 2,2 Milliarden US-Dollar schwere Vertrag aufgehoben, nachdem die Finanzierung im vergangenen Freitag verabschiedeten Nachtragshaushalt nahezu vollständig gestrichen wurde.

Experten sehen in diesem Schritt ein mögliches Zeichen dafür, dass der Einsatz von Kampfhubschraubern im modernen Kriegsgeschehen seinem Ende entgegengeht – insbesondere angesichts des zunehmenden Einsatzes unbemannter Fluggeräte wie Drohnen in Konflikten wie dem zwischen Russland und der Ukraine.

Yu Yong-weon, Mitglied der südkoreanischen Nationalversammlung von der Partei People Power, erklärte gegenüber The Korea Times, dass die Verwundbarkeit von Hubschraubern gegenüber der zunehmenden Verbreitung von Luftabwehrsystemen ein entscheidender Faktor für die Entscheidung gewesen sei.

„Drohnen und intelligente Systeme definieren das moderne Schlachtfeld neu… Anstatt an alten und teuren Plattformen festzuhalten, sollten wir in Fähigkeiten investieren, die die Zukunft der Kriegsführung widerspiegeln“, sagte er der koreanischen Zeitung.

Auch wenn der Apache nicht völlig veraltet ist, haben sich die Kriegsführungs-Szenarien deutlich verändert. Hubschrauber wie der AH-64 sind langsam und fliegen in niedriger Höhe, was sie zu leichten Zielen für moderne Waffensysteme macht.

In der Ukraine zeigten Videos, wie mehrere russische Hubschrauber – darunter Mi-24/35 und Mi-28 – durch kostengünstige Drohnen und tragbare Raketen abgeschossen wurden. Diese Verluste machten weltweit deutlich, wie gefährlich der moderne Luftraum für traditionelle Drehflügler geworden ist.

Foto und Video: Boeing. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.

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