Sudanesische Streitkräfte setzen von Drohnen gestartete Luft-Luft-Rakete gegen Luftziel ein

Bayraktar Akinci. Foto: Wikimedia
Bayraktar Akinci. Foto: Wikimedia

Die sudanesischen Streitkräfte haben eine feindliche Drohne mithilfe einer anderen bewaffneten Drohne abgeschossen – ein seltenes Beispiel für Luftkämpfe zwischen unbemannten Fluggeräten.

Laut der Website Defence Blog wurde dabei das System Bayraktar Akıncı eingesetzt, eine Kampfdrohne des türkischen Unternehmens Baykar. Das Fluggerät kann in großer Höhe operieren und verschiedene Waffensysteme tragen, darunter gelenkte Munition und Luft-Luft-Raketen.

Das Video der Abfangaktion wurde von Clash Report veröffentlicht und zeigt den Moment, in dem die Rakete das Luftziel trifft. Die genaue Identität des zerstörten Fluggeräts wurde bislang nicht offiziell bestätigt, obwohl Analysten und Nutzer militärischer Foren spekulieren, dass es sich um eine chinesische Drohne oder sogar um ein weiteres Akıncı-Fluggerät handeln könnte.

Experten weisen darauf hin, dass der Vorfall eine Weiterentwicklung des Drohneneinsatzes im Kampf darstellt, indem Plattformen, die ursprünglich für Überwachung und Bodenangriffe entwickelt wurden, zu Luftabfangjägern umfunktioniert werden, die andere Drohnen bekämpfen können, ohne Piloten zu gefährden.

Sudanesische Streitkräfte setzen von Drohnen gestartete Luft-Luft-Rakete gegen Luftziel ein
Sudanesische Streitkräfte setzen von Drohnen gestartete Luft-Luft-Rakete gegen Luftziel ein (Foto: Reproduktion / Clash Report)

Der Bürgerkrieg im Sudan hat sich zu einem der Konflikte mit dem intensivsten Drohneneinsatz außerhalb der Ukraine und des Nahen Ostens entwickelt. Sowohl die sudanesische Armee als auch die Rapid Support Forces (RSF) setzen bewaffnete Drohnen für Angriffe und Aufklärungsmissionen ein, wodurch die Bedeutung der unbemannten Luftkriegsführung in diesem Konflikt weiter zunimmt.

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Foto und Video: Reproduktion / Clash Report. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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