Stavatti präsentiert die SM-39 Razor, ein Überschalljäger mit Science-Fiction-Filmoptik

Stavatti stellt SM-39 Razor vor, ein Überschalljäger mit dem Look eines Science-Fiction-Films
Stavatti stellt SM-39 Razor vor, ein Überschalljäger mit dem Look eines Science-Fiction-Films (Foto: Stavatti Aerospace)

Stavatti Aerospace hat den SM-39 Razor vorgestellt, einen Kampfjet mit ultrafuturistischem Erscheinungsbild, der direkt aus der Star Wars-Filmreihe stammen könnte.

Der Jäger von Stavatti ist einer der Kandidaten für das Programm F/A-XX Next Generation Air Dominance (NGAD) der US-Marine, das Kampfjetflotten wie die F/A-18E/F Super Hornet und die F-22 Raptor ersetzen soll.

Laut einem Bericht der Website New Atlas zielt die NGAD-Initiative darauf ab, eine Familie von Systemen zu entwickeln, um Kampfflugzeuge der sechsten Generation zu schaffen und zu unterstützen. Dazu gehört auch die F/A-XX, die Alternative der Marine zum F-47-Jäger der US-Luftwaffe.

Während die Luftwaffe ein Flugzeug mit Schwerpunkt auf Luftüberlegenheit sucht, möchte die Marine ein Muster, das zu Oberflächenangriffen, Luft-Luft-Kämpfen und Einsätzen der elektronischen Kriegführung fähig ist.

Der Kampfjet müsste außerdem als Kommandozentrale fungieren können, um einen Schwarm unbemannter Collaborative Combat Aircraft (CCA) zu steuern und zusätzliche Waffen sowie Sensoren zu tragen.

Bislang stand der Wettbewerb um den Bau der F/A-XX zwischen Boeing und Northrop Grumman, doch Stavatti Aerospace hat sich mit der Vorstellung seines Überschalljägers SM-39 Razor als potenzieller Kandidat positioniert.

Digitale Renderings des Unternehmens zeigen, dass der SM-39 Razor über ein äußerst futuristisches Design verfügt, mit drei Rümpfen, die an einem freitragenden Flügel mit variabler Krümmung befestigt sind, der in ein Blended-Wing-Body-Konzept integriert ist.

Stavatti stellt SM-39 Razor vor, ein Überschalljäger mit dem Look eines Science-Fiction-Films
(Foto: Stavatti Aerospace)

Vor allem jedoch hat Stavatti im Wettbewerb einen Vorsprung erlangt, da eine maximale Geschwindigkeit von bis zu Mach 4 angegeben wird – doppelt so hoch wie bei den von Boeing und Northrop Grumman vorgeschlagenen Flugzeugen –, während die Supercruise-Geschwindigkeit bei Mach 2,5 liegen soll.

Leider könnte dem Stavatti-Projekt derzeit Skepsis im Wege stehen. Die ehrgeizige Plattform des Unternehmens hat zahlreiche Fragen aufgeworfen, insbesondere in Bezug auf die Geschwindigkeit. Nach der Präsentation begannen viele zu hinterfragen, ob ein Turbofantrieb überhaupt in der Lage wäre, Mach 4 zu erreichen.

Gleichzeitig kamen Zweifel auf, ob das unkonventionelle Design nahezu hypersonische Geschwindigkeiten bewältigen kann, ohne Stoßwellen zu erzeugen, die die Lufteinlässe abwürgen oder zu katastrophalen Belastungen führen könnten, wenn Stoßkegel aufeinandertreffen.

Darüber hinaus wäre der SM-39 Razor nicht besonders stealthfähig, da die Flugzeughaut während des Fluges Temperaturen von bis zu 400 °C erreichen könnte, was ihn zu dem macht, was als „fliegende Fackel“ beschrieben wurde.

Zweitens ist hervorzuheben, dass Stavatti seit dem Markteintritt im Jahr 1994 kein einziges Flugzeug gebaut hat. Das in Niagara Falls im US-Bundesstaat New York ansässige Unternehmen stellt zwar regelmäßig Konzepte für neue Flugzeuge vor, hat jedoch bislang weder einen Prototyp gefertigt noch ein Modell in die Serienproduktion gebracht.

Schließlich ist zu betonen, dass die US-Marine keine Einreichung des Unternehmens für den Wettbewerb bestätigt hat, doch der Ruf von Stavatti könnte gegen sie sprechen. Dennoch hat der SM-39 Potenzial – vorausgesetzt, dem Unternehmen gelingt es, das Projekt in die Realität umzusetzen.

Fotos: Stavatti Aerospace. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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