
Die Stadt Port Phillip, ein Gebiet der lokalen Selbstverwaltung im Bundesstaat Victoria in Australien, plant, Jetskis an ihren meistbesuchten Stränden vollständig zu verbieten.
Der Vorschlag des Stadtrats von Port Phillip sieht eine 200 Meter lange Zone ohne persönliche Wasserfahrzeuge (PWC) in St Kilda, Elwood, Middle Park, South Melbourne, Port Melbourne und Sandridge vor.
Der Antrag fordert außerdem den Einsatz verstärkter maritimer Kontrollen zur Durchsetzung der neuen Regeln. Port Phillip stimmte der Maßnahme einstimmig zu und reichte den Plan direkt in den Regierungsprozess des Bundesstaates Victoria sowie bei den zuständigen Ministern ein.
Nach Angaben des Stadtrats steht der Antrag im Zusammenhang mit der Sicherheit der Badegäste, da viele Jetski-Fahrer die Strände wie einen persönlichen Slalomkurs behandeln.
Darüber hinaus geht es jedoch auch um Platz. Die Strände der inneren Bucht von Melbourne sind überfüllt, und wenn Schwimmer, Kajakfahrer, Pinguine und PWCs sich denselben engen Korridor teilen, können die Dinge sehr schnell schiefgehen.
Die Regierung des Bundesstaates Victoria hat die Maßnahme noch nicht genehmigt, doch der Druck nimmt zu. Sollte sie verabschiedet werden, werden die neuen Regeln nicht nur prägen, wie die Strände von Port Phillip aussehen werden, sondern auch ein Modell für andere Regionen Australiens schaffen.
Foto: Taiga. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
