Serbien stellt ein 203 mm selbstfahrendes schweres Mörser mit hoher Mobilität und Präzision vor

Serbien präsentiert 203 mm selbstfahrenden schweren Mörser mit hoher Mobilität und Präzision
Serbien präsentiert 203 mm selbstfahrenden schweren Mörser mit hoher Mobilität und Präzision (X @Zbiesu)

Serbien hat offiziell den 203‑mm selbstfahrenden schweren Mörser TSMB vorgestellt, der zum Zerstören von Bunkern und feindlichen Befestigungen entwickelt wurde.

Das System wurde aus einer modifizierten M‑65‑Haubitze mit verlängerter Rohrlänge entwickelt und auf einem 6×6‑Fahrgestell mit gepanzerter Kabine montiert, wodurch Mobilität und Schutz gewährleistet sind. Die Besatzung besteht aus vier Personen, und ein Automatiklader erleichtert die Handhabung der Geschosse.

Der TSMB kann bis zu drei 100‑kg‑Geschosse pro Minute abfeuern, hat eine Reichweite zwischen 6 und 12,5 km und verfügt über einen ballistischen Rechner sowie ein Inertialsystem zur Verbesserung der Genauigkeit. Der Mörser erlaubt eine Azimut‑Einstellung von ±23,5°, sodass das Ziel gewechselt werden kann, ohne das Fahrzeug zu verlegen. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Straße beträgt 80 km/h, die Einsatzreichweite bis zu 600 km — günstige Voraussetzungen für „shoot‑and‑scoot“-Taktiken.

Serbien hat außerdem ein komplettes Munition­sprogramm für 203 mm entwickelt, einschließlich Standard‑, Streu‑, Thermobarischer und aktiv‑reaktiver Geschosse, die Einschlagflächen von bis zu 75 Metern erreichen können. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, modulare Präzisionszünder zu integrieren, was die Effektivität bei städtischen Einsätzen oder in bergigem Gelände erhöht.

Das System vereint Feuerkraft, Reichweite und Mobilität und wird somit zu einem strategischen Instrument für Angriffe auf befestigte Stellungen.

Quelle: Militarnyi | Foto: X @Zbiesu | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft

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