
Die Schweiz hat angekündigt, etwa 406 Millionen US-Dollar in die Beschaffung verschiedener Drohnenmodelle für militärische Zwecke zu investieren.
Die Armasuisse, die Bundesbehörde, die für die Logistik der Schweizer Armee verantwortlich ist, hat Rahmenverträge mit zwei deutschen Unternehmen, Dronesperhour GmbH und Dronivo GmbH, sowie mit der Schweizer Firma Fieldwork AG abgeschlossen, die auf Bau- und Agrargeräte spezialisiert ist. Die Verträge gelten von 2026 bis 2036, jedoch wurden keine Details zu den Modellen, Komponenten oder zusätzlichen Dienstleistungen veröffentlicht.
Laut Experten ermöglichen die Vereinbarungen nicht nur den Kauf von kommerziellen Drohnen, sondern auch von UAVs mit doppeltem Verwendungszweck oder angepassten Versionen für den Einsatz durch den Staat. Die Fieldwork AG hat beispielsweise Partnerschaften mit Herstellern wie dem chinesischen Unternehmen DJI und der deutschen Firma Quantum Systems, was die Möglichkeiten zur Bereitstellung fortschrittlicher Technologien für die Schweizer Armee erweitert.
Neben den Drohnen planen die Schweiz und Deutschland auch den gemeinsamen Kauf von Patriot-Luftverteidigungssystemen, um die Kosten zu senken, die Wartung zu standardisieren und gemeinsame militärische Übungen durchzuführen. Die Verteidigungsminister beider Länder haben zudem die Absicht bekräftigt, gemeinsam selbstfahrende Artilleriesysteme vom Typ RCH 155 und Mehrzweckkampfflugzeuge vom Typ F-35A zu erwerben, mit möglichen militärischen Ausbildungsmaßnahmen für Schweizer Soldaten auf deutschen Militärstützpunkten.
Quelle: Militarnyi | Foto: LinkedIn – armasuisse | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
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