Schwedische Marine schließt Vertrag über 63 Millionen Euro für das Marinesystem Seasnake 30

Seasnake 30. Foto: Rheinmetall
Seasnake 30. Foto: Rheinmetall

Die schwedische Marine wird das erste NATO-Mitglied sein, das das neue Marinesystem Seasnake 30 des Herstellers Rheinmetall einsetzt.

Der im Februar 2026 unterzeichnete Erstvertrag sieht die Beschaffung von acht Systemen im Wert von rund 63 Millionen Euro vor.

Die Systeme werden als Hauptbewaffnung der neuen schnellen Angriffsboote Combat Boat 90 installiert. Die Auslieferung des ersten Systems ist für Februar 2028 geplant.

Die Rahmenvereinbarung hat eine Laufzeit von vier Jahren und umfasst Übungsmunition mit Luftsprengfunktion, 30-mm-Übungsmunition, Ersatzteile sowie Unterstützungsleistungen. Der Vertrag beinhaltet zudem die Option auf die Beschaffung von bis zu 29 weiteren Seasnake-30-Systemen.

Leichtes Marinesystem mit Fokus auf Kurzstreckenverteidigung

Seasnake 30. Foto: Rheinmetall
Seasnake 30. Foto: Rheinmetall

Das Seasnake 30 ist ein leichtes, ferngesteuertes Marinesystem, das für Kurzstreckenverteidigungsmissionen ausgelegt ist. Neben der 30-mm-Revolverkanone verfügt das System über hochauflösende Tageslichtkameras, Infrarotsensoren und einen Laser-Entfernungsmesser.

Das System bietet eine automatische Zielerkennung und die Fähigkeit, mehrere Ziele gleichzeitig zu verfolgen. Die nominelle maximale Feuerrate beträgt 1.100 Schuss pro Minute.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal des Seasnake 30 ist die integrierte Munition mit Luftsprengfunktion, die die Wirksamkeit gegen Luftziele, einschließlich Drohnen, erhöht. Sein kompaktes Design mit geringer Signatur trägt dazu bei, die Erfassbarkeit durch feindliche Sensoren zu reduzieren.

Erster NATO-Kunde stärkt strategische Positionierung

Der Auftrag aus Schweden stellt den ersten Vertrag für das Seasnake 30 mit einem NATO-Mitgliedstaat dar und festigt die Position des Systems auf dem internationalen Markt für maritime Verteidigung. Für Rheinmetall unterstreicht die Vereinbarung die Rolle des Unternehmens als Anbieter moderner maritimer Lösungen innerhalb des Bündnisses.

Die schwedische Entscheidung signalisiert zudem Vertrauen in die operative Leistungsfähigkeit und das technologische Entwicklungspotenzial des Systems, insbesondere vor dem Hintergrund einer wachsenden Nachfrage nach Schutz gegen asymmetrische Bedrohungen und unbemannte Systeme.

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Quelle und Bilder: Rheinmetall. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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