
Die Schwedische Verteidigungsmaterialverwaltung (FMV) hat neue Tests mit einem unbemannten Überwasserfahrzeug (USV) in Hårsfjärden, südlich von Stockholm, durchgeführt.
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Laut Defence Blog sind die Tests Teil eines dreijährigen Forschungs- und Technologieprogramms, das von den Schwedischen Streitkräften in Auftrag gegeben wurde. Ziel des Projekts ist es, Wissen und operative Erkenntnisse über unbemannte maritime Systeme zu entwickeln.
„Wir beobachten zum Beispiel den Krieg in der Ukraine, in dem unbemannte Überwasserfahrzeuge (VANT) im Schwarzen Meer eine wichtige Rolle spielen. Mit diesem Projekt wollen wir Wissen aufbauen“, sagte Robert Sandgren, technischer Berater bei der FMV.
Die jüngsten Tests konzentrierten sich laut FMV auf Software, Reichweite, Manövrierfähigkeit und Notstopp-Systeme des Fahrzeugs.
Das Fahrzeug, das den Namen Ran trägt – benannt nach der nordischen Göttin der Meerestiefen –, ist ein norwegisches Modell, das auch von der norwegischen Küstenwache sowie von den spanischen, dänischen und portugiesischen Marinen verwendet wird.

Die FMV erklärte, dass das Projekt absichtlich allgemein gehalten sei, damit es verschiedene Schiffstypen für Ausbildungs- oder Forschungszwecke simulieren könne, einschließlich logistischer Transporte, Patrouillen oder Missionen zur Kartierung des Meeresbodens.
„Wir haben ein kleines Boot, einen Konzeptdemonstrator, angeschafft, den wir für Tests verwenden können. Wir möchten sehen, wie es funktioniert, wie es sich verhält und was man damit machen kann“, sagte Johanna Norén von der Abteilung für amphibische, Unterstützungs- und Basissysteme der FMV.
„Es handelt sich um ein erprobtes System. Das Boot kann für verschiedene Anwendungen konfiguriert werden, vom Gütertransport bis hin zur Nutzung als Patrouillenplattform. Es kann auch mit Sensoren zur Kartierung des Meeresbodens ausgestattet werden. Das Boot ist ausreichend manövrierfähig, um verschiedene Systeme zu testen und zu bewerten“, ergänzte Sandgren.
Doch obwohl es sich um ein „erprobtes System“ handelt, wie Sandgren erwähnte, befinden sich einige Funktionen, wie etwa die autonome Navigation, laut Agnes Moberg, Projektleiterin bei der FMV, noch in der Evaluierungsphase.
„Einige Elemente – insbesondere solche, die mit der Kollisionsvermeidung zusammenhängen – haben ein geringeres technisches Reifegradniveau, und das Projekt soll dies weiter erforschen“, erklärte Moberg.
Im Laufe des nächsten Jahres wird die FMV das Boot weiterhin evaluieren und Verfahren für eine mögliche Beschaffung entwickeln. Das Programm umfasst auch regulatorische und marktorientierte Analysen, um festzustellen, wie unbemannte Überwassersysteme in die Verteidigungsstruktur Schwedens integriert werden können.
Foto: FMV. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
