
Schweden führte eine Operation in der Ostsee durch, um das Frachtschiff Caffa zu beschlagnahmen, das beschuldigt wird, Getreide aus besetzten ukrainischen Gebieten zu transportieren.
Die Aktion fand in der Nähe der Stadt Trelleborg statt und umfasste schwedische Spezialeinheiten (Nationella insatsstyrkan), Luftunterstützung der Polizei sowie Beamte der Küstenwache, die das Schiff während einer Mission mit dem Namen „Svart kaffe“ (schwarzer Kaffee) enterten.
Nach Angaben der Behörden und maritimer Überwachungsdaten soll das Schiff im Juli 2025 in Sewastopol Getreide geladen haben – eine Ladung, die Kiew als gestohlen betrachtet. Aufgrund seiner Beteiligung an Exportstrukturen im Zusammenhang mit den besetzten Gebieten wurde das Schiff auf die Sanktionsliste der Ukraine gesetzt. Der schwedische Minister für Zivilschutz, Carl-Oscar Bolin, erklärte, dass das Frachtschiff seine russische Flagge durch die Flagge Guineas ersetzt habe, um seine Aktivitäten zu verschleiern.
Zum Zeitpunkt der Abfangaktion war das Schiff von Casablanca nach Sankt Petersburg unterwegs. Schwedische Behörden erklären, dass die Caffa bereits eine Vorgeschichte von Verstößen gegen internationale Vorschriften hatte. Die Küstenwache betonte, dass die Operation im Voraus mit einer detaillierten Risikoanalyse geplant wurde, während Ermittler Durchsuchungen an Bord einleiteten und die Besatzung befragten.
Stockholm betrachtet den Fall als Teil der Offensive gegen die sogenannte „Schattenflotte“, die genutzt wird, um internationale Sanktionen zu umgehen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 1. März 2026, als belgische Militärkräfte mit Unterstützung Frankreichs den Tanker Ethera nahe Ostende abfingen. Das 180 Meter lange Schiff, ebenfalls unter der Flagge Guineas fahrend, wurde von Geheimdiensten als Teil dieses Netzwerks identifiziert und zur Untersuchung in den Hafen von Zeebrugge gebracht.
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Quelle: Militarnyi | Foto: X @CarlOskar | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
I dag har Kustbevakningen med hjälp av nationella insatsstyrkan och i samverkan med berörda myndigheter bordat ett misstänkt falskflaggat lastfartyg på svenskt vatten.
Fartyget finns på Ukrainas sanktionslista, ägarstrukturen är oklar och det finns misstanke om att försäkringar… pic.twitter.com/LrOYNFpQoj
— Carl-Oskar Bohlin (@CarlOskar) March 6, 2026
