
Saab revolutioniert die Feuerkraft des Sisu GTP durch die Integration des Kampfmoduls Trackfire ARES, ausgestattet mit einer 30-mm-Autokanone.
Finnland geht einen mutigen Schritt zur Erhöhung der Feuerkraft seiner leichten gepanzerten Fahrzeuge und plant den Einbau von Kampfmodulen, die sowohl Boden- als auch Luftziele wie Drohnen bekämpfen können. Das schwedische Rüstungsunternehmen Saab war für die Integration des neuen Systems verantwortlich und bringt den Sisu GTP auf ein neues technologisches Niveau.
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Das Herzstück des Projekts ist das Modul Trackfire ARES, das eine M230LF Bushmaster-Autokanone (30×113 mm) und ein koaxiales FN MAG-Maschinengewehr (7,62 mm) kombiniert. Mit einem Gewicht von nur 350 kg kann es auf dem Dach leichter gepanzerter Fahrzeuge installiert werden, ohne die Mobilität zu beeinträchtigen. Die zweiachsige Stabilisierung ermöglicht präzises Schießen auch während der Fahrt.
Die Hauptwaffe kann sowohl herkömmliche hochexplosive Splittergeschosse als auch Spezialmunition wie die amerikanische XM1211 verwenden, die elektronisch programmierbar ist. Dies ermöglicht die Bildung kontrollierter Splitterwolken, die besonders effektiv gegen Drohnen und hinter Deckungen befindliche Infanterie sind.
Laut Saab setzt das System einen neuen Standard im Bereich ferngesteuerter Waffenstationen, da es Vielseitigkeit, Feuerkraft und Flugabwehrfähigkeit in einem kompakten Format vereint. Optische Präzision und schnelle Zielverfolgung machen das Trackfire ARES zu einer effektiven Lösung gegen moderne Bedrohungen.

Allerdings weisen Analysten auf einige kontroverse Aspekte hin: Um Gewicht zu sparen und Wartung zu erleichtern, sind einige Komponenten offen verbaut – was die Widerstandsfähigkeit im Gefecht beeinträchtigen könnte. Ähnliche Konzepte des spanischen Unternehmens EM&E erwiesen sich im Ukraine-Krieg als unzuverlässig.
Auch ukrainische Panzerfahrzeuge entwickeln sich weiter
Auch die Ukraine investiert in leistungsfähigere gepanzerte Fahrzeuge. Das Modell Varta 2, entwickelt von Ukrainian Armored Vehicles und 2024 vorgestellt, ist mit dem nationalen Kampfmodul „Sich“ ausgestattet, das eine 30-mm-Kanone, einen automatischen Granatwerfer und ein koaxiales Maschinengewehr enthält. Allerdings unterstützt die ukrainische ZTM-1-Kanone keine programmierbare Munition und ist auf Bodenziele beschränkt.
In Bezug auf den Schutz bietet der Varta 2 eine verstärkte Panzerung für direkte Gefechte, während der finnische Sisu GTP nur über Schutzniveau 1 nach STANAG 4569 verfügt – ausgelegt auf Mobilität und Leichtbauweise.
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Quellen und Bilder: Saab | X @Saab Militarnyi. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.
