Russland testet Shahed-Systeme im Ausland mit SIM-Karten aus mehreren Ländern in einer geheimen Operation

Russland testet Shahed-Systeme im Ausland in einer geheimen Operation mit SIM-Karten aus mehreren Ländern
Russland testet Shahed-Systeme im Ausland in einer geheimen Operation mit SIM-Karten aus mehreren Ländern (X @Defence_Index)

Ukrainische Ermittler haben aufgedeckt, dass Russland geheime Tests seiner Shahed-Systeme in ausländischen Ländern durchgeführt hat, wobei SIM-Karten verschiedener internationaler Mobilfunkanbieter genutzt wurden, um Navigations-, Kommunikations- und Fähigkeiten zur Umgehung der Luftverteidigung zu verbessern.

An dem Vorhaben waren Mitarbeiter der Sonderwirtschaftszone Alabuga beteiligt, die für die Montage der Geran-2, der russischen Version der Shahed, verantwortlich ist.

Laut internen Dokumenten wurde der junge Mitarbeiter Timur Konovalov im Jahr 2024 nach Kasachstan entsandt, um die Funktionsweise der in diesen Systemen installierten Tracker zu überprüfen – im Rahmen einer Operation, die Berichten zufolge nicht mit der lokalen Regierung abgestimmt war. Er reiste mit Spezialausrüstung sowie SIM-Karten von Anbietern aus mehr als zehn europäischen und asiatischen Ländern, wodurch der Umfang der Tests erheblich erweitert wurde.

Von Molfar beschaffte Aufzeichnungen zeigen, dass die experimentellen Starts zwischen dem 1. und 5. Dezember 2024 stattfanden und dabei russische, europäische sowie sogar Touristen-SIM-Karten verwendet wurden. Die getesteten Anbieter entsprechen Ländern, die in den vergangenen Jahren über das Auftreten nicht identifizierter Objekte berichtet hatten.

Im März 2025 wurde in Kasachstan eine Geran-2 mit der Hecknummer Ы18358 gefunden, was die Vermutungen über die Ausweitung dieser geheimen Aktivitäten weiter erhärtet.

Quelle: Militarnyi | Foto: X @Defence_Index | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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