Russland rüstet Molniya-Drohne mit neuer Kombinationsmunition aus und erweitert Angriffskraft

Molniya-Drohne. Telegram @mod_russia
Molniya-Drohne. Telegram @mod_russia

Die russische Verteidigungsindustrie hat eine neue, in Serie gefertigte Universalmunition entwickelt, die speziell für Angriffsdrohnen vorgesehen ist.

Unter der Bezeichnung KOT BC vereint die Ladung Hohlladungs-, Splitter- und thermobarische Wirkung in einem einzigen System und erhöht damit die Vielseitigkeit der Waffe auf dem Gefechtsfeld.

Nach Angaben des russischen Senders TV Zvezda wird die neue Munition bereits in die festflügelige Molniya-Drohne integriert, eines der Modelle, das von den russischen Streitkräften am häufigsten bei Angriffen auf ukrainische Ziele eingesetzt wird.

Laut dem Pionier Artem Kernasov wurde der Gefechtskopf dafür ausgelegt, unterschiedliche Zielarten mit nur einer Konfiguration zu bekämpfen. Die Hohlladungswirkung soll in der Lage sein, Strukturen und Schutzräume zu durchdringen, während die Splitterwirkung die tödliche Reichweite gegen ungeschützte Truppen vergrößert. Die thermobarische Komponente verstärkt wiederum die Wirkung der Explosion, insbesondere gegen befestigte und eingegrabene Stellungen.

Um die Angriffseffizienz zu steigern, kann die Molniya-Drohne zwei Munitionskörper gleichzeitig tragen und so ihre Nutzlastkapazität ausnutzen. Neben einer höheren Zerstörungskraft dient diese Konfiguration auch als operative Redundanz: Fällt eine Ladung aus, kann die andere den Auftrag weiterhin erfüllen.

Die Molniya wird von russischen Militärs weiterhin als eine der einfachsten und zuverlässigsten Drohnen im Einsatz dargestellt. Bediener und Techniker heben die einfache Nutzung und Wartung als Faktoren hervor, die dazu beigetragen haben, das Modell im russischen Arsenal zu etablieren. Nun wird eine modernisierte Version des Systems schrittweise bei den Einheiten eingeführt.

Nach Angaben des Beobachtungstechnikers Ilja Tutow verfügt die neue Version der Drohne über Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz, darunter eine automatische Zielerfassung. Diese Technologie soll die Leistungsfähigkeit des Fluggeräts selbst in Umgebungen verbessern, die von elektronischer Kriegsführung betroffen sind, und die Abhängigkeit vom Bediener in Situationen mit schlechter Bildqualität oder starker Störung verringern.

Auch die Entstehungsgeschichte der Molniya sorgt für Aufmerksamkeit. Nach russischen Berichten soll das Projekt zunächst in handwerklicher Form begonnen haben, entwickelt von Enthusiasten in Garagen, bevor es vom Staat übernommen und in die industrielle Serienproduktion überführt wurde.

Mit der Einführung der neuen Kombinationsmunition und der Integration automatisierter Systeme stellt die Molniya-Drohne einen weiteren Schritt in Russlands Bemühungen dar, die Wirksamkeit seiner unbemannten Plattformen in offensiven Einsätzen zu erhöhen.

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Quelle und Bilder: TV Zvezda | Telegram @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.

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