
Die russische Marine hat das kleine Raketenschiff Burya des Projekts 22800 Karakurt während einer feierlichen Zeremonie in Baltijsk, dem wichtigsten russischen Marinestützpunkt an der Ostsee, offiziell in Dienst gestellt.
An der Zeremonie nahmen das Kommando der Baltischen Flotte, darunter Admiral Sergey Lipilin, sowie Vertreter der Schiffbauindustrie teil, die für den Bau des Schiffes verantwortlich war.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS wurde das Schiff Burya für die Baltische Flotte auf der Pella-Werft gebaut. Das Schiff gehört zum Projekt 22800 Karakurt, einer Klasse kleiner Raketenschiffe, die für Angriffsmissionen in Küsten- und Seegebieten entwickelt wurden.
Der Bau begann 2016
Der Bau der Burya begann 2016, der Stapellauf erfolgte 2018. Danach durchlief das Schiff eine Reihe von Werks- und staatlichen Tests, bei denen die Funktion der Waffensysteme, Motoren, Navigations- und Kontrollsysteme überprüft wurde.

Die Indienststellung stellt eine weitere Verstärkung für die Baltische Flotte dar, zu einem Zeitpunkt, an dem die russischen Marinebewegungen in der Region zunehmend Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Das Schiff kann Kalibr-NK- und Onyx-Raketen einsetzen
Die Burya wurde mit einem universellen Acht-Zellen-Startsystem ausgestattet, das Kalibr-NK- oder P-800-Onyx-Marschflugkörper einsetzen kann. Diese Systeme erweitern die Angriffsfähigkeit des Schiffes gegen Ziele an Land und auf See.
Darüber hinaus verfügt das Schiff über das Flugabwehr- und Artilleriesystem Pantsir-M, ein 76,2-mm-Geschütz AK-176MA sowie zwei 30-mm-Anlagen AK-630M, die für die Nahbereichsverteidigung vorgesehen sind.
Die Karakurt-Klasse steht wieder im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit
Die Eingliederung der Burya erfolgt wenige Tage, nachdem die ukrainischen Verteidigungskräfte erklärt hatten, am 3. Mai 2026 bei einem Angriff auf den Hafen von Primorsk in der Region Leningrad der Russischen Föderation ein kleines Raketenschiff des Projekts 22800 Karakurt getroffen zu haben.
Den veröffentlichten Informationen zufolge soll die Aktion in der Nacht stattgefunden und ein feindliches Schiff getroffen haben, das im Hafengebiet festgemacht war.
Mit dem neuen Schiff will Russland die operativen Fähigkeiten der Baltischen Flotte ausbauen, insbesondere bei Marinepräsenzmissionen, der Küstenverteidigung und dem Einsatz von Langstreckenraketen von kompakten Plattformen aus.
Quelle und Bilder: TASS und Telegram @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
