
Russland hat angesichts der wachsenden Bedrohung durch ukrainische Drohnenangriffe ein neues Schutzsystem für Ölraffinerien und andere strategische Infrastruktureinrichtungen vorgestellt.
Das „Web“ („Netz“) genannte System wurde vom Unternehmen RT-Project Technologies in Zusammenarbeit mit Standard-Elektrik entwickelt und bei einer Veranstaltung in der westrussischen Stadt Twer präsentiert.
Nach Angaben von Rostec besteht das Projekt aus einer modularen Metallkonstruktion, die über Industrieanlagen installiert wird, um Drohnen abzufangen oder die durch deren Einschlag verursachten Schäden zu verringern.

Den Entwicklern zufolge kann das System an verschiedene Arten von Infrastruktur angepasst werden, darunter Raffinerien, Treibstofflager, Umspannwerke und Lagerhallen. Es soll Bauwerke mit einer Höhe von mehr als 25 Metern schützen können. Das Unternehmen erklärt außerdem, dass die Konstruktion dem Einschlag von Drohnen mit einem Gewicht von bis zu 200 kg und einer Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h standhalten könne.
Die Vorstellung des Systems erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender ukrainischer Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur. Besonders Ölraffinerien sind regelmäßig Ziel von Langstreckendrohnen.

Die Angriffe haben zu Unterbrechungen bei der Treibstoffproduktion geführt und Moskau dazu veranlasst, nach neuen Lösungen zu suchen, um den Schutz strategisch wichtiger Anlagen zu verstärken.
Nach Angaben von RT-Project Technologies wurde die Konstruktion als Ergänzung zu herkömmlichen Luftverteidigungssystemen entwickelt. Sie soll eine physische Barriere bilden, die Schäden durch Drohnen minimiert, denen es gelingt, die übrigen Verteidigungsebenen zu überwinden.
Die Initiative soll außerdem die sogenannten „Cope Cages“ standardisieren, eine Schutzform, die seit Beginn des Krieges an einigen russischen Anlagen improvisiert eingesetzt wurde.
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Quelle und Bilder: Rostec. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
