Russisches Schiff nach Drohnenangriff zerstört – Risiko einer Umweltkatastrophe im Mittelmeer

Russischer Öltanker nach Drohnenangriff zerstört – Risiko einer Umweltkatastrophe im Mittelmeer
Russischer Öltanker nach Drohnenangriff zerstört – Risiko einer Umweltkatastrophe im Mittelmeer (Foto: Telegram @war_home)

Ein russischer Öltanker, der bei einem Drohnenangriff im Mittelmeer zwischen Malta und Italien zerstört wurde, stellt aufgrund eines großen Lochs im Rumpf nun ein erhebliches Risiko für eine Umweltkatastrophe dar.

Der Fall hat aufgrund der Größe des Schiffes und der transportierten Ladung besondere Aufmerksamkeit erregt. An Bord befinden sich rund 900 Tonnen Diesel sowie mehr als 60.000 Tonnen verflüssigtes Erdgas.

Neben den unmittelbaren Auswirkungen auf die Schifffahrt erhöht dieses Szenario das Risiko von Bränden, Lecks und einer Verschmutzung des Meeres erheblich. Zudem befürchten italienische Behörden, dass Wind und Strömungen das beschädigte Schiff noch näher an die italienische Küste treiben könnten.

Italienische Behörden bezeichneten den Tanker bereits als „gasgefüllte Zeitbombe“. Diese Einschätzung verdeutlicht die wachsende Sorge, dass jede Verschlechterung – sei es durch Wetterumschwünge, strukturelles Versagen oder eine Kollision – ein großflächiges Ereignis auslösen könnte.

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Russischer Öltanker nach Drohnenangriff zerstört – Risiko einer Umweltkatastrophe im Mittelmeer
(Foto: Telegram @war_home)

Das Schiff, das aus Murmansk in der russischen Arktis gestartet war, befand sich auf dem Weg nach Ägypten, als es am 3. März 2026 von einer Drohne getroffen wurde. Laut der Nachrichtenagentur Reuters machte das russische Verkehrsministerium ukrainische Seedrohnen für den Angriff verantwortlich. Eine offizielle Stellungnahme aus Kiew liegt bislang nicht vor.

Alle 30 Besatzungsmitglieder wurden mit einem Rettungsboot evakuiert und nach Bengasi in Libyen gebracht. Anschließend wurde das Schiff jedoch ohne direkte Kontrolle auf See treiben gelassen. Damit verlagerte sich der Vorfall von einem militärischen Ereignis hin zu einem Problem der Umwelt- und regionalen Sicherheit.

Am vergangenen Freitag (13.) befassten sich italienische Marinebehörden in einer Sondersitzung mit dem Fall. Daran nahmen Minister für Verteidigung, Außenpolitik, Energie, Marine und Katastrophenschutz sowie Ministerpräsidentin Giorgia Meloni teil.

Sowohl Italien als auch Malta haben Schlepper und Einheiten zur Bekämpfung von Umweltverschmutzung entsandt, die bei Bedarf eingreifen können. Die Verantwortung für die Bergung liegt jedoch letztlich beim Eigentümer des Schiffes, der LLC SMP Techmanagement. Bislang haben weder italienische noch maltesische Behörden einen Kontakt mit dem Unternehmen bestätigt.

Fotos: Telegram @war_home. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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