Russischer Tu-22M3-Bomber stürzt während Trainingsflug in Sibirien ab

Russischer Tu-22M3-Bomber stürzt während Trainingsflug in Sibirien ab. Foto: X @visegrad24
Russischer Tu-22M3-Bomber stürzt während Trainingsflug in Sibirien ab. Foto: X @visegrad24

Die Besatzung konnte sich vor dem Aufprall mit dem Schleudersitz retten; das Flugzeug hatte laut dem russischen Verteidigungsministerium keine Kampfladung an Bord.

Ein russischer strategischer Bomber vom Typ Tu-22M3 ist am Montag, dem 15. Juni 2026, in der Region Irkutsk in Sibirien während eines Trainingsflugs abgestürzt. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums konnte sich die Besatzung vor dem Absturz aus dem Flugzeug katapultieren.

Nach Angaben russischer Behörden hatte das Flugzeug zum Zeitpunkt des Unfalls keine Kampfladung an Bord. Der Gouverneur von Irkutsk, Igor Kobsew, erklärte, der Absturz habe sich in der Nähe des Dorfes Kamenka ereignet, und die vier Besatzungsmitglieder seien ohne lebensbedrohliche Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

In sozialen Netzwerken kursierende Aufnahmen zeigen, wie das Flugzeug schnell an Höhe verliert, bevor es in ein bewachsenes Gebiet stürzt und eine große Rauchsäule verursacht. Rettungskräfte wurden mobilisiert, um den Brand am Unfallort unter Kontrolle zu bringen. Die offizielle Ursache wird noch untersucht, doch vorläufige Informationen deuten auf einen möglichen Triebwerksausfall hin.

Tu-22M3. Foto: Russisches Verteidigungsministerium
Tu-22M3. Foto: Russisches Verteidigungsministerium

Die Tu-22M3, bei der NATO unter dem Codenamen Backfire bekannt, ist ein überschallschneller Langstreckenbomber, der noch in der Sowjetzeit entwickelt wurde und weiterhin von den russischen Luft- und Weltraumkräften betrieben wird. Das Flugzeug wird für Langstreckenangriffe eingesetzt und kann luftgestützte Marschflugkörper wie die Kh-22 verwenden.

Der Unfall ereignet sich in einer Phase erhöhter Aufmerksamkeit für die strategische Luftfahrt Russlands, die weiterhin für Trainings-, Patrouillen- und Machtdemonstrationsflüge eingesetzt wird. Auch wenn Moskau diese Art von Flug als geplante Aktivität einstuft, stellt der Verlust eines Flugzeugs dieser Größe einen weiteren Rückschlag für eine alternde Bomberflotte mit hohem operativem Wert dar.

Quelle und Bilder: Russisches Verteidigungsministerium | X @visegrad24. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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