
Ein Skandal wächst in Russland, nachdem Vorwürfe aufkamen, dass Kreml-Moderator und Propagandist Wladimir Solowjow Gelder veruntreut haben soll, die zur Unterstützung der Truppen an der Front gesammelt wurden.
Dem pro-Kriegs-Blogger Pozdnyakov zufolge erhielt Solowjows Stiftung etwa 1,2 Millionen US-Dollar an Spenden, aber ein Teil des Geldes wurde angeblich für die Herstellung improvisierter Buggys verwendet, die als gefährlich und ineffektiv für den militärischen Einsatz angesehen werden.
Von Pozdnyakov veröffentlichte Bilder zeigen Fahrzeuge mit schwacher Konstruktion, ohne Panzerung und aus gewöhnlichen Teilen zusammengebaut, weshalb die Soldaten sie aus Sicherheits- und Haltbarkeitsgründen ablehnten. Die Buggys, offiziell von der Stiftung als „innovative Lösung für Mobilität auf dem Schlachtfeld“ beschrieben, wurden in den sozialen Medien verspottet und wurden zum Symbol dessen, was Kritiker „Fassaden-Patriotismus“ nennen: teure und ineffektive Projekte, die unter dem Vorwand präsentiert werden, die Armee zu unterstützen.
Die Kontroverse hat die Debatte über Korruption und mangelnde Transparenz in patriotischen Kampagnen, die von Kreml-nahen Personen gefördert werden, intensiviert. Während Solowjows Stiftung die Vorwürfe nicht kommentiert hat, vermeiden staatliche Medien das Thema, und die Geschichte verbreitet sich weiterhin über Telegram-Kanäle und pro-Kriegs-Influencer, wodurch Risse innerhalb der russischen nationalistischen Bewegung sichtbar werden.
Quelle: Defence Blog | Foto: X @Gerashchenko_en | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
Russian Z-blogger Pozdnyakov accused Russian propagandist Solovyev of supplying cheap and useless equipment to the front through Solovyev’s foundation – specifically buggies that Russian soldiers simply abandoned to rust and don’t even want to use.
Pozdnyakov wrote:
“From the… https://t.co/8YxURNfQ3a pic.twitter.com/K1wmK5MYgH
— Anton Gerashchenko (@Gerashchenko_en) 20. Oktober 2025
