
Das Panzerunterstützungsfahrzeug BMPT, das jahrelang unter dem Namen „Terminator“ bekannt war, hat in Russland offiziell einen neuen Namen erhalten: „Spiridon“ (Спиридон auf Russisch). Die Änderung wurde von Uralvagonzavod, einem Unternehmen der Rostec-Gruppe, im Rahmen einer Initiative bekannt gegeben, die eine Bezeichnung fördern soll, die als stärker mit der russischen Tradition verbunden gilt.
Uralvagonzavod, der russische Hersteller gepanzerter Fahrzeuge und Teil des staatlichen Konzerns Rostec, gab bekannt, dass das BMPT (Bojewaja Maschina Podderschki Tankow – Panzerunterstützungsfahrzeug) künftig nicht mehr den Namen „Terminator“ tragen wird, sondern den Namen „Spiridon“ erhält. Die Entscheidung wurde während der Feierlichkeiten zum 90-jährigen Bestehen des Werks in Nischni Tagil bekannt gegeben.
Nach Angaben des Konzerns erfolgte die Umbenennung auf Wunsch von Fabrikarbeitern und Besatzungen, die das Fahrzeug in Kampfeinheiten einsetzen. Das Unternehmen erklärte, dass der neue Name Bedeutungen vereinen soll, die mit Widerstandsfähigkeit, Zuverlässigkeit sowie russischen historischen und spirituellen Traditionen verbunden sind.

Der Name Spiridon wurde nach einem offenen Wettbewerb im Jahr 2025 ausgewählt, der Berichten zufolge mehr als 10.000 Einsendungen aus Russland und über 20 weiteren Ländern erhielt. Die Wahl bezieht sich auf den Heiligen Spyridon von Trimythous, eine in der orthodoxen Tradition verehrte Persönlichkeit, sowie auf weitere historische und militärische Figuren, die Rostec in seiner symbolischen Begründung erwähnte.
Laut Uralvagonzavod vermittelt der Name außerdem die Bedeutung von etwas „Starkem“, „Robustem“ und „Zuverlässigem“ – Eigenschaften, die der Hersteller mit dem gepanzerten Fahrzeug verbinden möchte. Das Unternehmen hob zudem hervor, dass Reliquien des Heiligen in Kirchen der Region Swerdlowsk aufbewahrt werden, einem Gebiet, das eng mit dem Ural und dem Werk in Nischni Tagil verbunden ist.
Das BMPT wurde entwickelt, um gepanzerte Verbände zu unterstützen und entweder gemeinsam mit Kampfpanzern oder unabhängig zu operieren. Nach Angaben des Herstellers ist das Fahrzeug dafür ausgelegt, Einsätze gegen Infanterie, befestigte Stellungen, leicht gepanzerte Fahrzeuge und andere Ziele auf dem Gefechtsfeld zu unterstützen.

Die Plattform wird zudem auf Grundlage der Erfahrungen aus Kampfeinsätzen weiter modernisiert. Frühere Informationen von Rostec deuten darauf hin, dass neuere Versionen über verstärkten Schutz, zusätzliche Panzerung und weitere Systeme verfügen, die an die Bedingungen angepasst wurden, die im Krieg in der Ukraine beobachtet wurden.
Mit dieser Änderung versucht Uralvagonzavod, einen Namen mit Bezug zur amerikanischen Popkultur durch eine Bezeichnung mit nationalem und religiösem Charakter zu ersetzen. Der frühere Spitzname „Terminator“ war zwar international weit verbreitet, wurde jedoch in einigen russischen Kreisen aufgrund seines ausländischen Ursprungs als ungeeignet angesehen.
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Quellen und Bilder: Rostec/Uralvagonzavod, Interfax und TASS. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
