Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus

Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS
Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS

Kampfjets aus verschiedenen NATO-Staaten führten eine Reihe von Abfangeinsätzen gegen russische Militärflugzeuge über der Ostsee durch, teilte das Allied Joint Force Command Brunssum am Freitag, dem 17. Juli, mit.

An den Einsätzen waren Flugzeuge und Besatzungen der schnellen Alarmbereitschaft beteiligt, die unter der Abkürzung QRA bekannt ist. Diese Einheiten stehen bereit, um innerhalb weniger Minuten zu starten, wenn Überwachungssysteme Luftverkehr mit unzureichenden Informationen erkennen oder eine visuelle Identifizierung erforderlich ist.

Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS
Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS

Nach Angaben der NATO arbeiteten die alliierten Kampfjets koordiniert zusammen, um die russischen Flugzeuge während ihrer Bewegungen durch die Region zu orten, zu identifizieren und zu begleiten.

Die Organisation teilte weder mit, wie viele Flugzeuge abgefangen wurden, noch welche Modelle beteiligt waren oder welche Länder an den einzelnen Alarmstarts teilnahmen.

Es gab auch keine Hinweise darauf, dass die russischen Flugzeuge in den Luftraum eines Mitgliedstaates der Allianz eingedrungen waren. Bei dieser Art von Einsatz bezeichnet der Begriff „Abfangen“ normalerweise eine kontrollierte Annäherung zur Identifizierung und Überwachung und nicht zwangsläufig eine Konfrontation.

Flüge zwischen Russland und Kaliningrad sind häufig

Militärflüge zwischen dem russischen Festland und Kaliningrad finden aufgrund der geografischen Lage der Region häufig statt. Kaliningrad liegt zwischen Polen und Litauen und ist vom übrigen russischen Staatsgebiet getrennt.

Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS
Russische Flugzeuge lösen neue NATO-Alarmstarts über der Ostsee aus. Foto: X @NATOJFCBS

Nach Angaben der NATO durchqueren einige Militärflugzeuge den Ostseeraum, ohne klare Fluginformationen bereitzustellen, eine angemessene Kommunikation mit zivilen Fluglotsen aufrechtzuerhalten oder vollständige Daten über ihre Transponder zu übermitteln.

Wenn ein Flugzeug mit konventionellen Mitteln nicht identifiziert werden kann, können die Kommandozentralen die in Bereitschaft stehenden Kampfjets alarmieren, um Modell, Flugroute und Verhalten visuell zu bestätigen.

Diese Missionen dienen außerdem dazu, das Lagebewusstsein in der Region aufrechtzuerhalten, Risiken für die zivile Luftfahrt zu verringern und zu überprüfen, ob die Flugzeuge außerhalb der Luftraumgrenzen der verbündeten Staaten bleiben.

Überwachung läuft rund um die Uhr

Die NATO-Luftraumüberwachung ist kontinuierlich im Einsatz. Kampfjets, Radaranlagen, Kommandozentralen und Bodenmannschaften werden rund um die Uhr in Bereitschaft gehalten.

Die jüngste Serie von Abfangeinsätzen verdeutlicht die intensive militärische Aktivität über der Ostsee, einer Region, in der sich zivile und militärische Flugzeuge einen relativ begrenzten Luftraum teilen.

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Quelle und Bilder: NATO Allied Joint Force Command Brunssum — X/@NATOJFCBS. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft.

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