
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat Interesse bekundet, die Militär-Lkw-Sparte des italienischen Unternehmens Iveco zu übernehmen – ein Schritt, der seine Präsenz auf dem globalen Markt für Militärfahrzeuge deutlich ausbauen könnte.
Die Information wurde von Reuters unter Berufung auf Aussagen des Vorstandsvorsitzenden des deutschen Unternehmens, Armin Papperger, veröffentlicht.
Laut dem Manager haben sich die Verhandlungen nach Änderungen an der ursprünglichen Vereinbarung zwischen Iveco und dem italienischen Unternehmen Leonardo verzögert. Dennoch betonte Papperger, dass die Unternehmen weiterhin wöchentlich Gespräche führen, um den Prozess voranzubringen.
Im Jahr 2025 erzielte Iveco eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Militärfahrzeugsparte – einschließlich Iveco Defence Vehicles (IDV) und ASTRA – an Leonardo für rund 1,96 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss des Geschäfts hängt von behördlichen Genehmigungen sowie der vollständigen Abspaltung der betroffenen Vermögenswerte ab, mit einer Frist bis zum 31. März 2026.
Die Einheit produziert verschiedene Fahrzeuge, die von Streitkräften eingesetzt werden, darunter taktische gepanzerte Fahrzeuge der LMV-Familie, Militärlastwagen wie Eurocargo und Trakker in unterschiedlichen Konfigurationen sowie schwere Fahrgestelle der ASTRA-Reihe. Der Verkauf ist zudem Teil einer umfassenderen Strategie von Iveco, die den Weg für Verhandlungen über das zivile Geschäft mit dem indischen Unternehmen Tata Motors in einem Deal im Wert von etwa 4,37 Milliarden US-Dollar ebnet.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @RheinmetallAG | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
