Rheinmetall testet das Skyspotter-System zur Bekämpfung von Drohnenschwärmen

Rheinmetall testet Skyspotter zur Bekämpfung von Drohnenschwärmen
Rheinmetall testet Skyspotter zur Bekämpfung von Drohnenschwärmen (Foto: Rheinmetall)

Das deutsche Unternehmen Rheinmetall hat Tests mit dem Anti-Drohnen-System Skyspotter durchgeführt, mit Schwerpunkt auf der kinetischen Zerstörung unbemannter Luftfahrzeuge (UAVs).

Laut Rheinmetall wurden die Tests in Zusammenarbeit mit der finnischen Armee im Dezember 2025 auf dem Truppenübungsplatz Lohtaja in Finnland während winterlicher Übungen in Waldgelände durchgeführt.

Das Skyspotter-System von Rheinmetall wurde laut dem Unternehmen entwickelt, um kritische Infrastrukturen zu schützen und große Gebiete gegen Drohnenangriffe zu sichern. Es verfügt über eine 30-mm-Revolverkanone, die speziell dafür ausgelegt ist, kleine Luftziele zu treffen und zu zerstören.

Für den Einsatz wird die programmierbare Munition KETF (kinetic energy time fuze) verwendet, die vor dem Ziel eine Wolke aus Wolfram-Subprojektilen erzeugt. Dieses Funktionsprinzip erhöht die Wahrscheinlichkeit der Zerstörung von Drohnen und reduziert die Abhängigkeit von kostspieligen Boden-Luft-Raketen.

In der in den Skyspotter integrierten Skyranger 30-Konfiguration beträgt die effektive Reichweite bis zu 3 km, und die Feuerrate liegt bei etwa 1.200 Schuss pro Minute.

Gleichzeitig übersteigt die Munitionskapazität 250 Projektile, was es dem System ermöglicht, Angriffe von Drohnenschwärmen wirksam zu neutralisieren.

Die mobile Version des Skyspotter von Rheinmetall ist auf einem militärischen HX-Lkw montiert und ermöglicht eine schnelle Verlegung unter Gefechtsbedingungen.

Foto: Rheinmetall. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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