
Rheinmetall hat sich einen Verteidigungsvertrag im Wert von rund 6,56 Milliarden US-Dollar mit Rumänien gesichert und damit den größten internationalen Auftrag in der jüngeren Geschichte des deutschen Unternehmens gefestigt.
Das Paket wurde Ende Mai von den rumänischen Behörden genehmigt und wird über das SAFE-Programm finanziert, das von der Europäischen Union geschaffen wurde, um große militärische Beschaffungen der Mitgliedstaaten zu unterstützen.
Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht die Beschaffung von 298 gepanzerten Lynx-Fahrzeugen, die in verschiedenen Rollen eingesetzt werden sollen, darunter Truppentransport, Führung, Feuerunterstützung und medizinische Evakuierung. Die Standardisierung der Flotte wird es dem rumänischen Heer ermöglichen, unterschiedliche Missionstypen mit derselben Plattform durchzuführen, wodurch Logistikkosten gesenkt und die Wartung vereinfacht werden.

Der Vertrag umfasst außerdem den Kauf von Skyranger-Flugabwehrsystemen, die zur Bekämpfung von Drohnen und niedrig fliegenden Luftfahrzeugen entwickelt wurden, Bedrohungen, die in modernen Konflikten zunehmend an Bedeutung gewonnen haben. Bis die neuen Systeme in Dienst gestellt werden, wird Rheinmetall weiterhin die bereits von Rumänien genutzten Gepard-Flugabwehrfahrzeuge unterstützen und so die Kontinuität der Luftverteidigungsfähigkeit des Landes sicherstellen.

Neben den Landsystemen umfasst die Vereinbarung auch Verstärkungen für die rumänische Marine, darunter die Beschaffung von zwei Hochsee-Patrouillenschiffen und zwei Unterstützungsbooten für Taucher. Die Lieferungen sollen zwischen 2028 und 2030 erfolgen, begleitet von Industrieinvestitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro in Rumänien und der Schaffung Tausender Arbeitsplätze entlang der Produktions- und Lieferkette.
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— Rheinmetall (@RheinmetallAG) June 2, 2026
Quelle: UK Defence Journal | Fotos: Rheinmetall | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft
