
Rebellen der Azawad-Befreiungsfront griffen ein Bayraktar TB2-Drohnenkontrollzentrum im Norden Malis, in der Region Tessalit, an.
Das Ziel wurde von der Militärjunta betrieben, die das Land regiert, und der Angriff wurde mit einer FPV-Drohne durchgeführt, die als Kamikaze umfunktioniert wurde.
Laut Analysen des Kanals War Noir trug das improvisierte Gerät einen RPG-7-Panzerabwehrgeschoss, das erhebliche Schäden an der Infrastruktur verursachen kann. Der Angriff beeinträchtigte wesentliche Systeme für den Einsatz der türkischen Bayraktar TB2-Drohnen, die seit ihrer Anschaffung im Jahr 2022 intensiv von der malischen Armee eingesetzt werden.
Der Vorfall zeigt die zunehmende Fähigkeit der Rebellen, moderne Technologien auf dem Schlachtfeld einzusetzen. Im Juni hatte die Gruppe bereits einen ähnlichen Angriff auf russische Söldner des sogenannten „Africa Corps“ und auf Junta-Truppen durchgeführt und damit ein Muster immer raffinierterer Offensiven gezeigt.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @war_noir | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
#Mali 🇲🇱: Die “Azawad Liberation Front” (#FLA) hat ein Bayraktar TB2 Drohnenkontrollzentrum, das von der malischen Armee betrieben wird, in #Tessalit angegriffen.
Die #Azawad-Militanten setzten offenbar mindestens eine FPV-Kamikaze-Drohne ein, die mit einem PG-7V(M)-HEAT (Panzerabwehr)-RPG-Gefechtskopf bewaffnet war. pic.twitter.com/BY8TaLwJgS
— War Noir (@war_noir) 6. September 2025
