
Das Unternehmen Radia aus Colorado, USA, stellte diese Woche auf der jährlichen Konferenz der Air & Space Force Association ein maßstabsgetreues Modell des WindRunner vor, eines großen Frachtjets, der sich noch in der Entwurfsphase befindet und voraussichtlich 2030 seinen Erstflug absolvieren wird.
Ursprünglich für den Transport von 300 Fuß langen Windturbinenblättern konzipiert, könnte das Flugzeug in Zukunft für den Transport von Panzern, Hubschraubern, militärischer Ausrüstung und übergroßer Fracht angepasst werden und bietet bis zu das Siebenfache des Volumens eines C-5 und das Zwölffache eines C-17. Das über dem Frachtraum erhöhte Cockpit bietet zusätzlichen vertikalen Raum und erleichtert das Beladen großer Gegenstände, und der WindRunner wäre in der Lage, auf relativ kurzen 6.000-Fuß-Start- und Landebahnen zu starten und zu landen.
Obwohl die Reichweite bei voller Ladung auf etwa 1.200 Meilen begrenzt ist, gibt Radia an, dass das Flugzeug für militärische Missionen während des Flugs betankt werden könnte. Mit einer Nutzlastkapazität von 72,6 Tonnen und 270.000 Kubikfuß Innenraum bietet der WindRunner Volumenvorteile gegenüber aktuellen Militärtransporterflugzeugen, die oft Ausrüstung demontieren müssen, um in den Frachtraum zu passen.
Das Unternehmen betonte, dass das Flugzeug bewährte und zertifizierte Systeme verwendet, was den Übergang vom Konzept zur Produktion sowie zu einem potenziellen kommerziellen und militärischen Einsatz erleichtert.
Die US Air Force prüft weiterhin den Ersatz der C-5- und C-17-Flugzeuge durch die zukünftige Next Generation Airlift (NGAL)-Plattform, unter Berücksichtigung von Geschwindigkeit, operationeller Flexibilität und Bedrohungsschutz. Obwohl der WindRunner einen ambitionierten und spezialisierten Vorschlag darstellt, könnte er Lücken beim Transport sehr großer Fracht sowohl in kommerziellen Verträgen als auch bei spezifischen militärischen Missionen schließen.
Radia hat bereits über 150 Millionen US-Dollar für das Projekt gesammelt und sucht zusätzliche Unterstützung für Entwicklung und Produktion, ohne dass der Produktionsstandort bisher festgelegt wurde.
Quelle: The War Zone | Foto: X @Osint613 | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
