
Das russische Technologieunternehmen Bureau 1440 hat erfolgreich die ersten Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn des Projekts Rassvet gestartet, das als russische Alternative zum Starlink-System gilt.
Laut Informationen der Website Militarnyi trennten sich die 16 Raumfahrzeuge nach Erreichen ihrer Zielumlaufbahn erfolgreich von der Trägerrakete Soyuz-2.1B und wurden in das Flugkontrollzentrum des Unternehmens überführt.
Die Satelliten basieren auf der firmeneigenen Plattform. Sie sind mit Kommunikation auf Basis von NTN 5G, einem aktualisierten Stromversorgungssystem, hochmodernen Laser-Inter-Satelliten-Terminals und Plasmatriebwerken ausgestattet.

Der Start der ersten Satelliten dieser Konstellation markiert den Übergang von der Testphase zur Einrichtung eines vollständigen Kommunikationsdienstes. Nach Angaben des Unternehmens werden die Satelliten, sobald alle Systeme getestet und aktiviert sind, in ihre operativen Umlaufbahnen übergehen.
Eine groß angelegte Implementierung des Systems steht bevor und wird Dutzende Starts sowie eine deutliche Erhöhung der Satellitenzahl umfassen. Den Plänen zufolge wird die Konstellation zunächst aus 350 Satelliten bestehen.
Mehr als 250 Satelliten sollen bis 2027 gestartet werden, wobei die kommerzielle Einführung des Dienstes für denselben Zeitraum geplant ist. Bis 2035 könnte die Konstellation mehr als 900 Satelliten umfassen.

Russland hat etwa 1,36 Milliarden US-Dollar für das Projekt im Rahmen der nationalen Initiative „Datenökonomie“ bereitgestellt. Bureau 1440 plant, bis 2030 weitere 4,36 Milliarden US-Dollar aus eigenen Mitteln in das Projekt zu investieren.
Wenn alles nach Plan verläuft, wird Rassvet zu einem Kommunikationssystem in niedriger Erdumlaufbahn werden, das weltweit Internetzugang bieten kann, insbesondere für den Transport wie Züge und Flugzeuge – ähnlich dem Starlink-System von SpaceX.
Fotos: Bureau 1440. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
