
Das offizielle Porsche-Team reist als Tabellenführer zum dritten Saisonlauf und will den Erfolg auf dem kalifornischen Stadtkurs wiederholen
Porsche wird beim IMSA-Lauf in Long Beach, der am 18. April stattfindet, mit einer speziellen Apple-Music-Lackierung auf seinen beiden Porsche-963-Prototypen antreten. Die Aktion markiert ein weiteres Kapitel der Partnerschaft zwischen dem deutschen Hersteller und der Streaming-Plattform – und das ausgerechnet bei einem der traditionsreichsten und technisch anspruchsvollsten Rennen im Kalender.
Nach den Siegen bei den 24 Stunden von Daytona und den 12 Stunden von Sebring, beide errungen von Porsche Penske Motorsport, verlässt die Serie nun Florida und zieht weiter nach Kalifornien. Im Gegensatz zu den Langstreckenrennen zum Saisonauftakt dauert das Rennen in Long Beach nur 100 Minuten und zählt damit zusammen mit dem Lauf in Detroit zu den kürzesten Veranstaltungen im IMSA-Kalender.
+ Sikorsky entwickelt Kits zur schnellen Umrüstung des Black Hawk
Die Beziehung zwischen Porsche und Apple Music besteht bereits seit mehreren Jahren. Seit der Einführung des Taycan im Jahr 2019 bietet der Hersteller eine native Integration von Apple Music an und wurde damit zum Pionier bei dieser Funktion. Über das Porsche Advanced Cockpit erhalten Kunden der Marke direkten Zugang zum Katalog der Plattform im Fahrzeug.

Sportlich geht Porsche mit Rückenwind in die dritte Runde der Saison. Das Werksteam führt die Meisterschaft an und hat zuletzt gute Erfahrungen in Long Beach gemacht. Genau auf diesem Kurs feierte der Porsche 963 im Jahr 2023 seinen ersten Sieg. Danach gewann das Modell auch 2025 erneut beim traditionsreichen Grand Prix von Long Beach.
Der temporär in Südkalifornien aufgebaute Stadtkurs ist 1,968 Meilen lang und umfasst 11 Kurven. Er wird häufig mit dem Kurs von Monaco in der Formel 1 verglichen, führt rund um das Kongresszentrum von Long Beach und ist bekannt für markante Abschnitte wie die Gerade nahe der Küste, die enge Haarnadel am Ende der Runde sowie den historischen Ozeandampfer Queen Mary im Hintergrund.

Im Auto mit der Nummer 6 setzt Porsche auf den Franzosen Kévin Estre und den Belgier Laurens Vanthoor. Der Porsche 963 mit der Nummer 7, Sieger in Daytona und Sebring, wird vom Franzosen Julien Andlauer und vom Brasilianer Felipe Nasr gefahren.
Laut Thomas Laudenbach, Vizepräsident von Porsche Motorsport, steht die neue Lackierung für einen weiteren besonderen Moment im Rahmen der Feierlichkeiten zum 75-jährigen Motorsport-Jubiläum der Marke. Er betonte den Stolz über die Zusammenarbeit mit Apple Music und erklärte, dass das Design der Fahrzeuge die Aufmerksamkeit der Fans auf sich ziehen werde – ähnlich wie bereits bei der thematischen Mobil-1-Aktion in Sebring.
Auch Urs Kuratle, Direktor von Factory Motorsport LMDh, hob den starken Saisonstart des Teams hervor, warnte jedoch vor einer zusätzlichen Herausforderung in Long Beach. Seinen Worten zufolge führen die jüngsten Ergebnisse dazu, dass die Fahrzeuge nun mit einem deutlich höheren Gewicht antreten müssen, was die Jagd auf einen weiteren Sieg erschweren könnte.
Neben den beiden Porsche 963 des Werksteams wird es am Long-Beach-Wochenende auch einen besonderen Auftritt in der GTD-Klasse geben. Der Porsche 911 GT3 R von AO Racing, bekannt als „Roxy“, wird als Gaststarter bei der Veranstaltung dabei sein.
Mit mehr als 200.000 Zuschauern pro Jahr zählt der Grand Prix von Long Beach zu den beliebtesten Motorsport-Events in den Vereinigten Staaten. An diesem Wochenende ist neben der IMSA auch die IndyCar Series auf dem Kurs im Einsatz, wobei Team Penske, Partner von Porsche, drei Fahrzeuge ins Starterfeld bringt.
Quelle und Bilder: Porsche. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
