
Eine Untersuchung von InformNapalm und Militant Intelligence zeigte, dass eine polnische Flugzeugfabrik, Wojskowe Zakłady Lotnicze Nr. 1 in Łódź, kurz vor der Invasion der Ukraine weiterhin Geschäfte mit der russischen Verteidigungsindustrie tätigte.
Das Unternehmen, das sowohl die polnischen Streitkräfte als auch private Kunden bedient, ist auf Wartung und Modernisierung von Hubschraubern sowjetischer Herkunft spezialisiert und hat in den letzten Jahren auch mit westlicher Ausrüstung wie Sikorsky, AgustaWestland und Eurocopter gearbeitet.
Laut den erhaltenen Dokumenten tätigte die Fabrik im Januar 2022, kurz vor Kriegsbeginn, erhebliche Überweisungen an Russian Helicopters über die Sberbank in Höhe von etwa 1,4 Millionen US-Dollar. Die Zahlungen deuten darauf hin, dass die Zusammenarbeit möglicherweise internationale Sanktionen verletzt hat, indem sie der russischen Militärindustrie finanzielle Unterstützung bot.
Die Ermittler weisen darauf hin, dass die überwiesenen Mittel wahrscheinlich mit der Lieferung von Hubschrauberteilen und Baugruppen zusammenhingen, die nicht nur von Russland, sondern auch von NATO-Staaten verwendet werden.
Trotz politischer Risiken und Sanktionen verschaffte die Operation Russland Zugang zu europäischen Märkten und bedeutende Einnahmen für seinen Verteidigungssektor.
Quelle: Militarnyi | Foto: Freepik | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
2/ 📄 Key evidence:
20 & 26 Jan 2022: WZL-1 transferred €1.2M+ via sanctioned #Sberbank to AO “VSK” (#Russia).12 Jan 2022: official WZL-1 letter called “Russian Helicopters” a “strategic partner” for Mi helicopter parts and proposed a new contract.
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