Polen schießt russische Drohnen nach beispielloser Verletzung seines Luftraums ab

F-16D Block 52 Fighting Falcon. Flickr Polnische Luftwaffe
F-16D Block 52 Fighting Falcon. Flickr Polnische Luftwaffe

In der Nacht des 10. September erlebte Polen eine der kritischsten Episoden seit Beginn des Krieges in der Ukraine.

Russische Drohnen verletzten den polnischen Luftraum während eines massiven Angriffs auf ukrainische Ziele, was Warschau zwang, Kampfjets zu starten und eine militärische Operation zur Abfangung und Neutralisierung einzuleiten.

Das Operative Kommando der Streitkräfte erklärte, dass es sich um eine „beispiellose Verletzung des polnischen Luftraums“ gehandelt habe und stufte die Aktion als „Akt der Aggression, der die Sicherheit der Bürger direkt bedroht“ ein.

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Laut Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz sind die Territorialverteidigungskräfte bereits im Einsatz, um nach Trümmern der abgeschossenen UAVs zu suchen. Er forderte Zivilisten auf, keinen Kontakt mit den Wrackteilen aufzunehmen und im Falle eines Fundes sofort die Polizei zu benachrichtigen.

Reaktion der Regierung und Schließung des Luftraums

Premierminister Donald Tusk bestätigte öffentlich die Luftraumverletzung und den Abschuss der Drohnen. Als Reaktion darauf schloss Polen seinen Luftraum teilweise, was strategische Flughäfen wie Rzeszów (das wichtigste internationale militärische Unterstützungszentrum für die Ukraine), sowie Lublin und Warschau betraf.

Der Flugverkehr wurde „aufgrund ungeplanter militärischer Aktivitäten zur Gewährleistung der Staatssicherheit“ unterbrochen. F-35-Kampfjets und Tankflugzeuge wurden von FlightRadar24 über polnischem Luftraum erfasst – ein klares Signal der Verteidigungsbereitschaft.

Bereits am Abend hatten ukrainische Überwachungskanäle gewarnt, dass mehrere russische Drohnen in Richtung Polen unterwegs seien. Der Vorfall verschärft die Spannungen zwischen Moskau, Kiew und der NATO weiter, die ihn als gefährliche Eskalation des Konflikts betrachtet.

Quelle und Bilder: Militarnyi | X @DowOperSZ. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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