Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-95-Bomber über der Barentssee ab

Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-95-Bomber über der Barentssee ab. X @Forsvaret_no
Norwegische F-35-Kampfjets fangen russische Tu-95-Bomber über der Barentssee ab. X @Forsvaret_no

Zwei F-35-Kampfjets der norwegischen Luftwaffe starteten in höchster Alarmbereitschaft von der Luftwaffenbasis Evenes im Norden des Landes, um russische Militärflugzeuge abzufangen, die im internationalen Luftraum über der Barentssee operierten.

Die Mission umfasste den Start von zwei norwegischen F-35A zur Identifizierung und Begleitung von zwei strategischen Bombern Tupolev Tu-95 Bear H, eskortiert von zwei Kampfjets Sukhoi Su-35S Flanker M.

Eines der beteiligten Su-35S trug die Kennung „53 BLUE“ und gehört zur Kunstfluggruppe Russian Knights, dem traditionellen russischen Demonstrationsteam.

Su-35S
Su-35S. X @Forsvaret_no

Die Anwesenheit eines Flugzeugs aus dieser Staffel in einer operativen Mission erregte Aufmerksamkeit und wurde mit einem hypothetischen Szenario verglichen, in dem die US-amerikanischen Blue Angels einen bewaffneten strategischen Bomber eskortieren würden.

Abfangen im Rahmen des normalen operativen Betriebs

Laut den norwegischen Streitkräften (Forsvaret) fand die Operation am Donnerstag, den 27. Februar, im Rahmen der NATO-Mission zur Luftüberwachung in der Arktis statt.

Während des Einsatzes identifizierten und begleiteten die F-35 visuell:

  • Zwei strategische Bomber Tu-95 Bear H
  • Zwei Kampfjets Su-35S Flanker M

Das Abfangen erfolgte im internationalen Luftraum über der Barentssee, ohne Verletzung des norwegischen Luftraums.

Tu-95 Bear H. X @Forsvaret_no
Tu-95 Bear H. X @Forsvaret_no

Laut offizieller Mitteilung handelt es sich um eine als routinemäßig betrachtete Aktivität, die jedoch für die regionale Sicherheit von zentraler Bedeutung ist. Schnellreaktionsmissionen (Quick Reaction Alert – QRA) sind Teil der ständigen NATO-Strategie zur Überwachung von Luftbewegungen in der Nähe der Bündnisgrenzen.

Mission Arctic Sentry und Überwachung in der Arktis

Die Operation ist Teil der Überwachungsmaßnahmen im Rahmen der Initiative „Arctic Sentry“, die auf die Beobachtung militärischer Aktivitäten in der Arktis abzielt, einer Region, die sowohl für Russland als auch für die NATO-Staaten von strategischer Bedeutung ist.

Die Luftwaffenbasis Evenes im Norden Norwegens spielt in diesem Warnsystem eine zentrale Rolle und ist einer der wichtigsten Bereitschaftsstandorte für Abfangmissionen im äußersten Norden Europas.

Norwegische Behörden betonten, dass solche Abfangeinsätze zwar regelmäßig vorkommen, jede Mission jedoch mit einem hohen Maß an Einsatzbereitschaft und Professionalität durchgeführt wird, um den Schutz des Bündnisluftraums und die regionale Stabilität zu gewährleisten.

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Quelle und Bilder: Norwegian Armed Forces | Forsvaret (@Forsvaret_no). Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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