Norwegen könnte den Kauf von 5 Type-26-Fregatten nach steigenden Militärkosten reduzieren

Noruega pode reduzir compra de 5 fragatas Type 26 após alta nos custos militares
Norwegen könnte den Kauf von 5 Type-26-Fregatten nach steigenden Militärkosten reduzieren (X @Forsvarsdep)

Norwegen erwägt, den im langfristigen Verteidigungsplan vorgesehenen Kauf von Type 26-Fregatten nach Kostensteigerungen in mehreren Militärprogrammen zu reduzieren.

Laut der Zeitung VG prüfen Regierungsvertreter und die oberste Führung der Streitkräfte, weniger Schiffe als die ursprünglich vom Parlament genehmigten fünf zu beschaffen, angesichts des anhaltenden Anstiegs der Modernisierungskosten.

Der im Jahr 2024 genehmigte Plan sah fünf neue Fregatten für die Königlich Norwegische Marine vor, doch Verteidigungsminister Tore O. Sandvik räumte bereits ein, dass die Ausgaben die festgelegte Haushaltsobergrenze überschritten haben. Infolgedessen arbeitet die Regierung an einer Überarbeitung der Planung, um die Investitionen an den vom Storting bis 2036 genehmigten Ausgabenrahmen anzupassen.

Der größte Kostendruck kommt aus dem U-Boot-Programm. Das Parlament genehmigte kürzlich den Kauf von zwei zusätzlichen Einheiten auf Empfehlung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte, General Eirik Kristoffersen, der die U-Boot-Fähigkeiten priorisiert. Gleichzeitig haben sich die Kosten dieses Programms nahezu verdoppelt und belaufen sich inzwischen auf rund 96 Milliarden norwegische Kronen, im Rahmen eines Vertrags mit der deutschen Werft TKMS.

Die Debatte betrifft auch die maritime Zusammenarbeit mit dem Vereinigten Königreich, die den Erwerb neuer, von BAE Systems gebauter Fregatten vorsieht, allerdings ohne eine festgelegte Anzahl von Schiffen. Angesichts des begrenzten Haushalts erwägt die Regierung Kürzungen in verschiedenen Bereichen, wobei die Fregatten zu den Programmen gehören, die derzeit überprüft werden – ein Zeichen für die schwierigen Entscheidungen bei der militärischen Modernisierung des Landes.

Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @Forsvarsdep | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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