Nordkorea präsentiert Mehrfachraketenwerfer im Kaliber 600 mm mit nuklearer Fähigkeit

Mehrfachraketenwerfer Kaliber 600 mm. Foto: KCNA
Mehrfachraketenwerfer Kaliber 600 mm. Foto: KCNA

Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hat offiziell einen neuen Mehrfachraketenwerfer im Kaliber 600 Millimeter vorgestellt, der zum Transport von Nuklearsprengköpfen fähig ist.

Die Enthüllung erfolgte während einer Zeremonie im Beisein des Machthabers selbst, der das System als „einzigartig auf der Welt“ bezeichnete und als geeignet für eine „strategische Mission“ einstufte – ein Ausdruck, der häufig mit einem nuklearen Einsatz in Verbindung gebracht wird.

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Mehrfachraketenwerfer Kaliber 600 mm. Foto: KCNA
Foto: KCNA

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA erklärte Kim, die Bewaffnung solle als Abschreckungsinstrument gegen nicht näher benannte Gegner dienen. In eindringlichem Ton sagte er, sollte das System eingesetzt werden, „könne keine Kraft auf den Schutz Gottes hoffen“, womit er den symbolischen und strategischen Charakter der neuen Ausrüstung in der offiziellen Rhetorik Pjöngjangs unterstrich.

Die Präsentation erfolgt vor dem Hintergrund einer Intensivierung der Raketentests durch das Regime in den vergangenen Jahren. Südkoreanische Analysten gehen davon aus, dass die jüngst produzierten Raketen in erster Linie auf Südkorea abzielen könnten, das als Hauptgegner des Nordens gilt. Im Vormonat hatte Pjöngjang erklärt, eine südkoreanische Aufklärungsdrohne abgeschossen zu haben – ein Vorfall, der die bilateralen Spannungen weiter verschärfte.

Mehrfachraketenwerfer Kaliber 600 mm. Foto: KCNA
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Der Zwischenfall erhöhte zudem den Druck auf die Bemühungen des südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung, die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.

Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Staatschefs, erklärte ihrerseits, sie begrüße das Versprechen Seouls, weitere Grenzverletzungen zu vermeiden. Experten weisen darauf hin, dass die Weiterentwicklung des Militärprogramms darauf abzielt, die Präzisionsschlagfähigkeit auszubauen, die Vereinigten Staaten und Südkorea herauszufordern sowie Waffensysteme mit potenziellem Exportwert zu testen – möglicherweise auch für Russland.

Quelle und Bilder: KCNA | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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