
Nordkorea hat ein neues mobiles Raketenabschusssystem getestet, das von Analysten mit dem amerikanischen HIMARS verglichen wurde, einem der bekanntesten Waffensysteme im Krieg in der Ukraine.
Laut einem Bericht der Website Defence Blog, die Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zitierte, wurde der Test persönlich von Kim Jong-un überwacht und umfasste außerdem gelenkte 240-mm-Raketen sowie einen taktischen Marschflugkörper mit Unterstützung künstlicher Intelligenz.
Der neue Werfer wurde im Rahmen des militärischen Modernisierungsplans des Landes entwickelt und soll in Einheiten integriert werden, die nahe der Grenze zu Südkorea stationiert sind. Von staatlichen Medien veröffentlichte Bilder zeigen ein Radfahrzeug mit modularen Abschussrohren, eine Konfiguration, die optisch dem amerikanischen HIMARS-System ähnelt.

Experten erklären, Nordkorea versuche, eine mobile und schnell einsetzbare Angriffsfähigkeit zu entwickeln, die in modernen Konflikten als entscheidend gilt. Das HIMARS wurde vor allem durch seine Präzision und Mobilität bekannt, insbesondere nach seinem umfangreichen Einsatz durch ukrainische Streitkräfte gegen russische Truppen.
Neben dem neuen Werfer präsentierte Pjöngjang auch eine modernisierte Version gelenkter 240-mm-Raketen, die mit einem autonomen Hochpräzisions-Navigationssystem ausgestattet ist. Nach Angaben der KCNA verfügt die Waffe über eine größere Reichweite und eine verbesserte Fähigkeit, bestimmte Ziele zu treffen.

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Der während der Übungen getestete Marschflugkörper wurde von staatlichen Medien als mit geländebasierter Navigation und durch künstliche Intelligenz unterstützten Leitsystemen ausgestattet beschrieben. Nordkorea behauptet, der Flugkörper könne Ziele in einer Entfernung von bis zu 100 Kilometern mit hoher Präzision treffen.
In den vergangenen Monaten hat das nordkoreanische Regime die Tests von Langstreckenartilleriesystemen beschleunigt, darunter das 600-mm-System KN-25, das häufig als Mischung aus Mehrfachraketenwerfer und ballistischem Kurzstreckenflugkörper beschrieben wird. Analysten sehen diese Programme als Teil der Strategie Pjöngjangs, seine Fähigkeit zu Präzisionsangriffen gegen südkoreanische und amerikanische Ziele in der Region auszubauen.

Foto: KNCA. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.
