
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un hat kürzlich die Raketenfabriken des Landes inspiziert und eine deutliche Steigerung der Produktion sowie die Gründung neuer, auf den Verteidigungssektor ausgerichteter Unternehmen angeordnet.
Die Informationen wurden von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA veröffentlicht.
Nach Angaben der Agentur sind die Maßnahmen Teil der Strategie der Partei der Arbeit Koreas für 2026 und unterstreichen Pjöngjangs Ziel, seine militärisch-industrielle Basis zu festigen und auszubauen. Während des Besuchs veröffentlichte die Staatsmedien Bilder aus einer Werkhalle, in der sich Berichten zufolge rund hundert ballistische KN-23-Raketen im Montageprozess befanden.

Die KN-23 gilt als Kopie der russischen ballistischen Rakete 9M723 aus dem Iskander-System, weist jedoch technische und optische Unterschiede zum Originalmodell auf. Zu den auffälligsten Aspekten zählen Änderungen am Design des hinteren Abschnitts sowie an strukturellen Komponenten des Flugkörpers.
Schätzungen internationaler Analysten zufolge soll etwa ein Drittel der ballistischen Raketen, die Russland im Laufe des Jahres 2024 bei Angriffen gegen die Ukraine einsetzte, vom Typ KN-23 gewesen sein und in Nordkorea hergestellt worden sein, was die wachsende Rolle Pjöngjangs bei der Lieferung von Rüstungsgütern unterstreicht.
Am selben Tag der Inspektion billigte Kim Jong Un zudem einen Dokumentenentwurf zur Modernisierung der wichtigsten Unternehmen des nordkoreanischen militärisch-industriellen Komplexes. Wie KCNA mitteilte, soll der Text dem IX. Parteitag sowie dem Plenum des Zentralkomitees der Partei der Arbeit Koreas Anfang 2026 vorgelegt werden, wenn eine neue fünfjährige Entwicklungsstrategie des Landes festgelegt werden soll.

Quelle und Bilder: KCNA. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
