
Die niederländische HNLMS Evertsen-Fregatte nahm an einer beispiellosen NATO-Übung vor der Küste des Vereinigten Königreichs teil, die sich auf die Neutralisierung von Drohnenschwärmen in maritimen Kampfszenarien konzentrierte.
Die Übung war Teil des Sharpshooter-Exercices und markierte das erste Mal, dass ein Alliierter an diesem Training teilnahm, bei dem reale Ziele und virtuelle Bedrohungen kombiniert wurden, um komplexe Einsatzszenarien zu simulieren.
Während dreitägiger Operationen auf dem Testgelände in Aberporth, Wales, war das Schiff simulierten Luft- und Oberflächendrohnenangriffen ausgesetzt. Laut QinetiQ konnte die Besatzung fünf Luftdrohnen verfolgen und zerstören sowie zwei unbemannte Oberflächenfahrzeuge des Typs Hammerhead versenken und damit ihre Fähigkeit demonstrieren, auf mehrere gleichzeitige Bedrohungen effektiv zu reagieren.
Die Übung war darauf ausgelegt, den Schutz kritischer Seeanlagen zu testen, einschließlich Simulationen von Marschflugkörpern, ballistischen Raketen und feindlichen Flugzeugen. Laut QinetiQ soll dies den Marineeinheiten ermöglichen, komplexe Angriffsmuster in einer sicheren, aber hochrealistischen Umgebung zu trainieren und so die operative Einsatzbereitschaft zu erhöhen.
Für die Königlich Niederländische Marine brachte die Erfahrung wertvolle Lehren für zukünftige reale Missionen. QinetiQ hob hervor, dass Sharpshooter die Interoperabilität zwischen den Alliierten stärkt und die multinationale Zusammenarbeit in einem zunehmend dynamischen maritimen Bedrohungsumfeld verbessert.
Quelle: UK Defence Blog | Foto: X @kon_marine | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
